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Sch enk 1.
XIII.
Eine durch den Ausfall eines Verses entstandene Lücke
glaube ich in derselben Scene, und zwar in den Versen 526 bis
530 entdeckt zu haben. Indem ich für das fiebrige auf den
kritischen Anhang bei Lorenz verweise, wo die Bedenken Kiesling’s
über v. 530 treffend zurückgewiesen sind, beschränke
ich mich auf den vorhergehenden Vers, der in der besten Handschrift
(B) folgendermassen überliefert ist:
Ea circumducam lepidele nomen. S. quid e.
Davon weichen CD insoferne ab, als sie lepidule und SJ. (statt
S.) haben; durch die letztere Variante ist festgestellt, dass im
Archetypus von BCD gleichfalls SI. stand, was der Schreiber
von B constant durch S. wiederzugeben pflegt. Die in alle
Aufgaben aufgenommene Lesart et quidem stammt von Acidalius
her; daneben gibt es noch eine Conjectur von Camerarius, der
SI. als Personenbezeichnung fasste und quid e in quid eit?
auflöste, was neuerdings Lorenz (im Anhänge) unter Beibehaltung
des et nach lenonem wieder in Vorschlag gebracht hat.
Ich glaube, im Archetypus stand LEPIDELENONEMSIQVIDEM,
was sich ganz gut beibehalten lässt, sobald man annimmt, dass
die Fortsetzung des Bedingungssatzes mit dem nächsten Verse
ausgefallen ist. Als Ueberlieferung von v. 529 dürfen wir demnach
Folgendes aufstellen:
Ea cirumducam lepide lenonem: si quidem.
Man könnte diese Worte durch Umstellung in metrische Form
bringen; wahrscheinlicher aber ist es, dass lenonem nur eine
erklärende Glosse ist, welche die ursprüngliche Lesart verdrängt
hat. Demnach würde ich folgende Schreibung der Stelle
Vorschlägen:
Ea circumducam lepide istune: pol si quidem
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Effdctum hocedie rdddam utrumque ad udsperum.
Ob in den ausgefallenen Worten Pseudulus sich auf die ,maiorum
uirtus* berufen oder seine Zuversicht auf die Hülfe der Götter
ausgesprochen hat, ist jetzt nicht mehr zu entscheiden.