Plautinische Studien.
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wird man dies ohne weitere Ausführung gelten lassen; Trin.
y. 533:
Neque ümquam quisquamst, quoius ille agür fuit,
ist nur eine Umschreibung für neque umquam quisquam fuit
agri illius possessor; endlich bedeutet Most. v. 164:
— neque iam ümquam optigere pössum
neque umquam possum, wie Lorenz richtig bemerkt, nichts
Anderes als ,ich bin nicht mehr im Stande'.
Somit werden wir v. 543“ getrost als Interpolation streichen
können; was aber die Worte de istac re betrifft, so brauchen
sie das Schicksal ihrer Nachbarn nicht zu theilen. Sie scheinen
mir eher ein versprengtes Bruchstück der jetzt verlorenen Antwort
des Callipho zu sein und ich würde die ganze Stelle von
v. 541 an ungefähr so schreiben:
Qui me argento interudrtant.
[CALLIPHO],
De istac re, [Simo,]
[Vix est, quod metuas, credo.] 1
PSEVDVLYS.
Quis me audücior
Sit, si istuc facinus aüdeam insamssumum?
Si sümus conpecti seu ümquam Consilium iniimus:
Quasi in libello cönscribuntur litterae,
Stilis me totum usque ülmeis conscribito.
Die Corruptel entstand dadurch, dass die vom Schreiber
ausgelassene Antwort des Callipho an den Rand geschrieben
wurde, und zwar des engen Raumes halber in mehrere Absätze
vertheilt. So geschah es, dass das Wort Simo sich in v. 542
eindrängen konnte; die übrigen, noch leserlichen Worte wurden
später, nachdem schon die Parallelstelle beigeschrieben war,
dort untergebracht, wohin sie am besten zu passen schienen.
Uebrigens ist die Stelle auch durch erklärende Glossen (circumnducant,
dicere — facere, calamo) stark verunstaltet worden.
1 Oder Vix est, quod metuas. Ain tu?, wobei die letzten Worte als an Pseu-<lulus
gerichtet zu denken sind.
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