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Sch en kl.
Ziele. Das noch übrige Liedchen des Phaniscus ist allerdings
von Interpolation freigeblieben, hat aber durch jede Art von
äusserer Verderbniss so gelitten, dass mehr als eine Restitution
möglich, keine aber gewiss ist.
Weiter dürfen wir nicht gehen. Die Durchforschung von
vier Canticis — mögen auch die dabei gewonnenen Resultate
vollkommen gesichert sein — bildet keine ausreichende Grundlage
zur Aufstellung weittragender Schlüsse. So verlockend
es auch wäre, an der Hand der einmal ermittelten Thatsache
die Vortragsweise der lyrischen Partien bei Plautus im Allgemeinen
und insbesondere der dialogischen Stücke 1 zu erforschen
und die Bedeutung der uns erhaltenen Semeiosis einer
erneuten Kritik zu unterwerfen, so kann doch zu einer solchen
Untersuchung erst nach nochmaliger Durcharbeitung sämmtlicher
lyrischer Partien — nicht nur bei Plautus, sondern auch
bei Terenz — geschritten werden. Dass aber eine in diesem
Sinne angestellte Durchforschung des uns vorliegenden Stoffes
auf viele Punkte in der Geschichte der römischen Komödie
ein völlig neues Licht werfen würde, das glaube ich nach den
mir vorliegenden Ergebnissen schon jetzt versichern zu dürfen.
VIIII.
Von dem Prologe des Pseudulus sind bekanntlich nur die
zwei Verse erhalten:
Expörgi mcliust lürubos atque exsürgier,
Plautma longa fäbula in scaenäm uenit.
Ueber die handschriftliche Grundlage und die grammatische
Erklärung des ersten Verses hat zuletzt G. Löwe in den
,Analecta Plautina' S. 149 f. gehandelt, wo der transitive Gebrauch
von (ex)surgere durch glossographisches Material erwiesen
wird. Was den Zusammenhang betrifft, in dem das
Fragment mit dem verlorenen Theile des Prologes gestanden
hat, ist man, so viel ich weiss, über die Ergänzung des Acidalius
nicht hinausgekommen, der folgende Gedankenverbindung
1 Zu denken gibt auch der Umstand, dass nicht wenige plautinische Stücke
gar keine dialogischen Cantica mehr enthalten.