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Schonkl.
In der vorhergehenden Partie müssen vor allen anderen
die beiden Verse 887 und 890 unsere Aufmerksamkeit auf
sich ziehen. Der erstere, in dem nichts enthalten ist, was auf
eine Verderbniss hindeutete, zeigt eine sein- merkwürdige
metrische Form:
und dieselbe Form scheint auch in dem zweiten Verse enthalten
zu sein, wenn sie auch durch starke Corruptelen entstellt ist.
Denn fügen wir das unentbehrliche te nach facis ein, so erhalten
wir das obige Metrum bis auf die zwei letzten Silben
Feröcem facis te, quia erns
Wie dieser Vers zu erklären sei, ist freilich eben so
schwer zu entscheiden als zu errathen, was in den überlieferten
Buchstaben te erntus amatuha steckt. Da nun der zweite Theil
von v. 891 Quor? :: Quia fumus molestu’st einen katalektischen
iambischen Dimeter bildet, die Worte Ocidi dolent aber die
zweite Hälfte eines akatalektischen, so liegt die Vermuthung
nahe, dass jene Worte in ihrer ursprünglichen Gestalt gerade
die Lücke ausfüllen. Der erste Theil des Canticums Hesse
sich also ungefähr so gestalten:
ADVORS1TOR.
885
885“
Mane tu atque adsiste l'lico,
Phanisce! etiain rdspice!
886
PITANISCVS.
Mihi molestus ne sis.
ADVORSITOR.
886“
887
Matiesno ilico impure p&rasite?
Vide üt fastidit simia!
PITANISCVS.
888
Qui pirasitus sum?
ADVORSITOR.
Ego enim dicam:
888»
Cibo perduei potis quöuis.
PHANISCVS.
889
Mihi süm, libet esse: quid id curas - ?