Plautinisclie Studien.
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Sed eo mag-is cauto est opus Ne huc exeat qui male
[me mulcet.
Im letzten Verse liat die zweite Hand von B mulcet in
multet (oder umgekehrt) verändert; die Varianten von C und
D zeichnen sich durch nichts als ihre Bedeutungslosigkeit aus,
wovon sich Jeder durch Einblick in Ritschl’s Apparat überzeugen
kann.
Wir beginnen unsere Behandlung bei demjenigen Theile
des Canticums, für welchen, wie der letzte Herausgeber Lorenz
eingesteht, eine sichere oder doch befriedigende Herstellung
noch nicht gefunden ist; denn die Ritschl’sche Schreibung der
Verse 897 ff. ist, wie allgemein anerkannt, sehr problematisch.
Doch scheint mir Ritschl das dine richtig erkannt zu haben,
dass v. 897 und 898 eine besondere Stellung einnehmen, sowie
dass das überlieferte Metrum derselben (trochäische Septenare)
beizubehalten ist, wenn ich auch seine gewaltsamen Umstellungen
nicht billigen kann. Wer die Verse nicht im genauen
Anschlüsse an die Handschriften schreiben will, wonach sie so
lauten würden:
At tu mecum, pessime, ito adubrsus; quaeso hercle äbstine
lam sermonem de fstis rebus. : : F&ciain et pultabo fores,
der braucht nur im ersten Verse aduorsus nach mecum umzustellen
und et an seine Stelle zu setzen, um gefälligeren Fluss
der Worte und des Rhythmus zu erhalten. Dass aber jene
Verse wirklich einen Abschnitt für sich bilden, ist leicht zu
erkennen; denn Phaniscus unterbricht mit dem ersten die
Schmähreden seines Genossen durch Hinweis auf ihre Pflicht;
die folgenden Verse hingegen bis zum Schlüsse beziehen sich
schon auf den Lärm, den der Advorsitor, um seinem Unwillen
Luft zu machen und zugleich seinen ruhigeren Begleiter zu
ärgern, an der Thüre aufführt. Um aber diesen Schlusssatz in
metrische Form zu bringen und doch die Ueberlieferung möglichst
zu schonen — denn die von F. Schmidt (,Quaest. de
pron. dem. formis Plautinis' p. 32) vorgeschlagenen iambischen
oenare entsprechen dieser letzteren Bedingung nicht —, weiss
ich kein anderes Mittel, als einen Wechsel von iambischen
u nd anapästischeu Dimetern anzunehmen und die Stelle so
zu schreiben:
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