Plautinische Studien.
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wagen, wie es z. B. das zweite Canticum des Stückes, die
Schlussscene des ersten Actes, ist.
Dasselbe gliedert sich seinem Inhalte nach in vier Theile,
die sich freilich nicht so scharf von einander scheiden, dass
es nicht bei einem oder dem andern Verse zweifelhaft sein
könnte, welchem Theile er zuzuweisen sei. Als erster Abschnitt
sind die Ermahnung des Callidamates an seine Begleiter und die
darauf folgenden Verse bis 319 oder 320 zu betrachten; den
nächsten bildet das launige Zwiegespräch zwischen Delphium
und ihrem Liebhaber (bis v. 332 nach B). Der dritte Theil,
der die Verse 333—344 umfasst, enthält, nach einer kleinen
Auseinandersetzung zwischen Beiden über den eigentlichen
Zweck ihrer Wanderung, die Begrüssung durch Philolaches,
worauf ein kurzer Schlusssatz das Ganze zu Ende führt. Von
diesen vier Theilen ist es vor allen der zweite, der die sichersten
Spuren strophischer Responsion zeigt, und zwar in folgenden
sechs Versen, die ich nach meiner Herstellung mit Beifügung
des nöthigsten kritischen Apparates wiedergebe; unbedeutende
Varianten der Handschriften sind nicht angeführt, ebensowenig
die Verbesserungsvorschläge älterer Kritiker, die man bei Ritschl
nachselien möge.
CALLIDAMATES.
324 Diic me amabö.
DELPHIVM.
Caue, ne cadas: ästa.
CALLIDAMATES.
325 Oh, 6h, ocellus es meus, tuös sum alumnus, mel meum.
DELPHIVM.
326 Cäue modo, ne prius in uia accfunbas,
327 Quam illi, cubi ldctus est strätus, quod imus.
CALLIDAMATES.
328 Sine, sine cadere me.
DELPHIVM.
Sino.
CALLIDAMATES.
Set etiam hoc, quod mihi in manust.
DELPHIVM.
329 Si cades, nön cades, quin cadam tecum.