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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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Sclienkl.

phischer  Weise  componirt  sein  sollte,  während  das  Uebrige
sich  in  dem  ,bunten  Gemische  verschiedenartigster  Verse',  das
ja  nach  den  Ansichten  Neuerer  das  Kriterium  plautinischer  Cantica
  bilden  soll,  bewegt:  so  fällt  mir  die  Verpflichtung  zu  dasjenige, ­
  was  ich  für  den  zweiten  Theil  behauptet,  auch  für  den
ersten  nachzuweisen.  Es  sei  mir  also  gestattet,  die  Composition
des  ganzen  Stückes  im  Zusammenhänge  zu  erörtern;  vorher
will  ich  aber  diejenigen  Stellen,  an  denen  ich  von  der  Studemund-Lorenz’schen
  Textesrecension  abgewichen  bin,  kurz  verzeichnen. ­

v.  696  lese  ich
Voluit  in  cübiculum  abdücere  me  anüs,
Lorenz:  —  —  abdücere  me  anus.
v.  698
Cldnculum  ex  aedibus  me  edidi  foräs,
nach  den  Handschriften  mit  Ritschl  ,Neue  plaut.  Exc.'  S.  51  f.
Lorenz:  —  —  me  dedi  fords.
v.  703
Si  quis  dotätam  uxorem  ätque  anum  [üna]  habet,
Lorenz:  —  —  dtque  [eam]  anum  habet.
v.  704
Ne  hominem  [eum]  sollicitat  sopor:  ibi  ömuibüs,
die  Handschriften  mit  A  haben  Neminem  sollicitat  e.  q.  s.  Lorenz:
—  Eiim  hominem  s.  e.  q.  s.
v.  713
Te  ipse  iure  öptumo  ||  incuses  licet,
nach  A.  Lorenz:  —  öptumo  mento  incuses  licet  mit  den  palatinischen
  Handschriften.
Den  ersten  Theil  des  Canticums  bildet  das  Selbstgespräch ­
  Simo’s  mit  Zwischenreden  desTranio  (v.  690
bis  714).  Derselbe  zerfällt  dem  Inhalte  nach  in  folgende
Abschnitte:
Einleitung.
a  Simo:  ,Heute  ist’s  mir  'mal  so  gut  gegangen,  wie  schon
lange  nicht;  meine  Frau  hat  mich  mit  einem  prächtigen
Frühstücke  überrascht.
            
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