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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

Plautinische  Studien.

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schiebt  ego  vor  habeo  ein,  Müller  (,Pros/  S.  495)  domi  vor
eccillum,  H.  A.  Koch  (Rhein.  Mus.  XXXII,  S.  100)  erweitert
librorum  zu  libettorum.  Ich  denke,  mit  einer  leichten  Aenderung
lässt  sich  die  Lesart  der  Mailänder  Handschrift  beibehalten.
Man  schreibe:
Librorum  ecillum  liabeö  plenum  intus  söracum.
Auch  hier  ist  der  Soracus  beiden,  dem  Parasiten  wie  seiner
Tochter,  wohl  bekannt,  und  von  Lindemann’s  ,da  hab’  ich  einen'
nichts  zu  spüren.  Man  sieht,  dass  das  anapästische  Wort  im
dritten  Fusse  durch  die  Lesart  des  Ambrosianus  geradezu  gefordert ­
  wird.  Xoch  in  zwei  anderen  Versen  hat  sich  mir  bei  der
naturgeinässesten  Beseitigung  des  Hiatus  dieser  von  älteren  und
neueren  Kritikern  (so  auch  jüngst  von  0.  Brugmann  ,Quemadmodum
  in  iambico  senario  Romani  ueteres  uerborum  accentus
  cum  numeris  consociarint',  Bonnae  1874)  verpönte  Wortfuss
ergeben;  nämlich  Amph.  877
Atque  ecc[e  e]um  uideo,  qui  me  miseram  drguit,
worüber  der  24.  Abschnitt  dieser  Abhandlung  zu  vergleichen
ist;  und  Pseudul.  v.  26
Interpretari  aliüm  po[te]sse  neminem,
(was  schon  von  Camerarius  vorgeschlagen  worden  ist).
Durch  Conjectur  wird  ecillum  herzustellen  sein  in  Men.
v.  286
Pemculum  ecillum  in  uidulo  saluöm  fero,
wo  die  Handschriften  eccum  lesen;  Ritschl  schaltete  tuum  vor
demselben  ein.  Auf  ecillam  führen  auch  die  Spuren  der  handschriftlichen ­
  Tradition  in  Mil.  v.  323.  Palaestrio  antwortet
dort  auf  die  Beschuldigung  des  Sceledrus,  dass  er  luscitiosus
sei:  Verbero,  edepol  tu  quidem
Caecus  non  luscitiosus:  nam  illam  quidem  illa  domi.
So  schreiben  die  palatinischen  Handschriften  den  Vers,  nur
dass  in  B  von  dritter  Hand  c  über  das  m  in  illam  geschrieben
steht.  Die  italische  Recension  hat  illa  in  uidi  geändert,  nicht
verbessert.  Indem  ich  die  übrigen  Conjecturen,  die  man  bei
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