Plautinische Studien.
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schiebt ego vor habeo ein, Müller (,Pros/ S. 495) domi vor
eccillum, H. A. Koch (Rhein. Mus. XXXII, S. 100) erweitert
librorum zu libettorum. Ich denke, mit einer leichten Aenderung
lässt sich die Lesart der Mailänder Handschrift beibehalten.
Man schreibe:
Librorum ecillum liabeö plenum intus söracum.
Auch hier ist der Soracus beiden, dem Parasiten wie seiner
Tochter, wohl bekannt, und von Lindemann’s ,da hab’ ich einen'
nichts zu spüren. Man sieht, dass das anapästische Wort im
dritten Fusse durch die Lesart des Ambrosianus geradezu gefordert
wird. Xoch in zwei anderen Versen hat sich mir bei der
naturgeinässesten Beseitigung des Hiatus dieser von älteren und
neueren Kritikern (so auch jüngst von 0. Brugmann ,Quemadmodum
in iambico senario Romani ueteres uerborum accentus
cum numeris consociarint', Bonnae 1874) verpönte Wortfuss
ergeben; nämlich Amph. 877
Atque ecc[e e]um uideo, qui me miseram drguit,
worüber der 24. Abschnitt dieser Abhandlung zu vergleichen
ist; und Pseudul. v. 26
Interpretari aliüm po[te]sse neminem,
(was schon von Camerarius vorgeschlagen worden ist).
Durch Conjectur wird ecillum herzustellen sein in Men.
v. 286
Pemculum ecillum in uidulo saluöm fero,
wo die Handschriften eccum lesen; Ritschl schaltete tuum vor
demselben ein. Auf ecillam führen auch die Spuren der handschriftlichen
Tradition in Mil. v. 323. Palaestrio antwortet
dort auf die Beschuldigung des Sceledrus, dass er luscitiosus
sei: Verbero, edepol tu quidem
Caecus non luscitiosus: nam illam quidem illa domi.
So schreiben die palatinischen Handschriften den Vers, nur
dass in B von dritter Hand c über das m in illam geschrieben
steht. Die italische Recension hat illa in uidi geändert, nicht
verbessert. Indem ich die übrigen Conjecturen, die man bei
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