Plautinische Stadien.
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gibt, da eccam illam (ecce eam illam) ein Unding ist. — Merc.
v. 435 muss wohl so lauten:
Ecce, illum uideö: iubet quinque me addere etiam nunc minas;
denn so liest die beste Handschrift (B). Zwar haben, nach
Ritschl’s Stillschweigen zu schliessen, die anderen (CD) das
von ihm in den Text gesetzte eccittum; aber da man sich die
ganze Scene sehr rasch und lebendig gespielt denken muss,
so ist das plötzlich herausfahrende Ecce, mit dem sich der Alte
nach seinem fingirten Auftraggeber umkehrt, recht am Platze.
Ueber den zweiten Theil des Verses vergleiche man Müller’s
,Pros.‘ S. 115 f. — Cure. v. 278 lese ich mit den Handschriften
nach Kitschl’s Vorgänge so:
Video currentem ellum üsque in platead liltuma,
wobei sich ellum überdies noch immer in ecillum auflösen lässt.
— Persa v. 226
Übi illa alterast furtifica laena.:: Dömi eccam; hue nullam ädtuli
halte ich die Herstellung von eccillam, die Müller a. a. 0.
S. 296 vorschlägt, obwohl sie auf eccillam führen würde, nicht
für unumgänglich nothwendig. Eine Pause im Sprechen, durch
neugierige Geberden der Sophoclidisca und ausweichende des
Paegnium ausgefüllt, und damit ein entschuldigter Hiatus Hessen
sich gerade hier sehr leicht erklären: wem dies nicht genügend
erscheint, der mag mit Eitschl nam oder mit mir ego einsetzen.
Wenden wir uns nun zu denjenigen Stellen, wo das angebliche
eccillum durch handschriftliche Ueberlieferung erhalten
ist, so zeigt sich bald, dass die Mehrzahl der Zeugnisse und
die gewichtigsten Stimmen für ecillum sind. Mir sind folgende
Stellen bekannt geworden:
Trin. v. 622
Aul. v. HII, 10, 51
Persa v. 247
Rud. v. 576
Rud. v. 1065
Mil. v. 789
ecillum BCD
ecillam BD (nach Lorenz) 1
ecillum BCD
ECILLUM A (nach Bitschi, ,Opusc.‘ II,
S. 223), ecillud BC (nach Pareus)
ecillum BC (nach Pareus)
hecillam B D, haec illam C, ECCILLAM A
,C’olIationen des Vetus Codex Camerarii und des Codex Ursinianus
zur Aulularia des Plautus/ Progr. des Kölln. Gymn. zu Berlin, 1872.