Sclienkl. Plautinische Studieu.
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Plautinische Studien.
Von
Heinrich. Sehenkl.
I.
Wenn man je die Schreibung- eines plautinischen Verses
als controvers bezeichnen durfte, so ist es die von Mil. v. 308.
Ritschl selbst hat im ersten Hefte seiner ,Neuen plaut. Excurse*
nicht weniger als vier verschiedene Fassungen für die zweite
Hälfte dieses Verses in Vorschlag gebracht; denn die Anfangsworte
Düm ego in tegulis sum —
sind nach der übereinstimmenden Ansicht so ziemlich aller
Plautuskritiker von Verderbniss frei geblieben, nur dass die
Handschriften ergo statt ego haben. Kitschl’s Vorschläge sind
folgende:
S. 51 — illaec hac sed hospitio edi't foras
ib. — illaec hac suö se hospitio e. f.
S. 68 — illaec hac se höspitiod e. f.
ib. — illaec sed höspitiod e. f.
Ausserdem sind zu erwähnen die Vermuthungen von C. F. W.
Müller (,Nachträge zur plaut. Prosodie* S. 88)
— illa. hinc huc se ex hospitio e. f.,
von A. Luchs (in Studemund’s ,Stud.‘ I, S. 41)
— illaec se subito hospitio e. f.,
und Brix (in der Ausgabe des Stückes)
— illaec suo se ex hospitio e. f.
Nur diese, aus der neueren Zeit herstammenden Emendationsversuche
können hier in Betracht kommen, da Ritschl a. a. 0.