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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

Ueber  die  Gedichte  des  Labyd.

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jf  u.  s.  w.  Nur  vereinzelt  kommen  eigentliche  Wortverstümmelungen ­
  vor,  wie  z.  B.  Laa*  statt  _ajIaa«  in  einem  Verse
des  'Alkamah  XIII,  42;  oder  statt  in  einem  alten
Verse,  den  Gauhary  anführt.  Ist  man  nicht  geneigt,  eine
so  gezwungene  Erklärung  bei  diesem  Verse  des  Labyd  zuzulassen, ­
  so  muss  man  als  Ortsnamen  für  sich  betrachten.
Die  arabischen  Gelehrten  sprechen  sich  ohne  Ausnahme  für
die  erste  Alternative  aus.  S.  61,  Z.  11  1.  otX=»,  Z.  13  1.
IgJba^J,  Z.  18  1.  S.  62,  Z.  12  schiebe  nach  ^IjJI  ein
jb!;  S.  63,  Z.  2  und  3  1  UaA~>.
Z.  15  1.  S.  64,  Z.  3  Z.  6  1.  Z.  9
1.  ^aJIü,  Z.  14  1.  j»(Xw  eLo;  S.  66,  Z.  1  MS.  LgJblis,
Z.  19  1.  «JjLgJi;  S.  68,  Z.  8  MS.  undeutlich  Aäas,  Z.  12  MS.
föji,  Z.  13  1.  sUfj  S.  69,  Z.  2  1.  ^äJI;  S.  70,
Z.  12  1.  statt  iajy-«;  S.  71,  Z.  2  MS.  doch  etwas
undeutlich,  Z.  11  1.
XIV.  S.  72.  Das  Gedicht  beginnt  mit  dem  Selbstlobe,
betrauert  dann  verschiedene  hervorragende  Stammesgenossen,
die  der  Dichter  überlebt  hat,  und  beklagt  die  Vergänglichkeit
menschlicher  Macht  und  Herrlichkeit.
Das  Gedicht  ist  für  echt  zu  halten,  wenigstens  wurden
schon  in  alter  Zeit  Verse  daraus  citirt,  so  V.  1,  S.  79  im  Kitäb
almonaggad  von  Hanä’y  (t  307  H.)  und  V.  5,  S.  81  im  Sahäh
als  Beleg  für  den  Gebrauch  von  JOyi  im  Sinne  von  tX*o,  wofür ­
  auch  Tarafah  XI,  V.  9  ein  Beispiel  liefert.
Zum  Texte  ist  Folgendes  zu  bemerken:  S.  73,  Z.  6  1.
JÄAA=,  Z.  16  1.  Loli;  S.  74,  Z.  5  1.  x-Läs  statt  xIaäj  ;  S.  75,
Z.  1  1.  i;  S.  76,  Z.  3  1.  UAx,  statt  sLsLo;  S.  78,  Z.  1  1.
Aü*  s.  79,  Z.  13  l.‘ ; cU=2 ;  S.  80,  Z.  15  1.
XV.  S.  81.  V.  1—2  ist  an  eine  tadelnde  Freundin  gerichtet, ­
  deren  Vorwürfe  der  Dichter  stolz  zurückweist.  Er
lehnt  es  ab,  ihrem  Rathe  zu  folgen,  der  ihm  unmännliches
^erhalten  empfiehlt,  indem  er  sagt,  V.  3,  S.  82:  ,Befiehl  mir
            
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