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Krem er.
Kraft war früher nie gebrochen, lang ist die Zeit, ewig fortgedehnt.
Der Tag und die Nacht ziehen auf mich heran und
beide, nachdem sie entschwunden, kehren wieder zurück. Ein
Tag gleicht dem früheren, er fliesst dahin, ich werde schwächer
und er bleibt in voller Kraft. Meinen Stamm habe ich vertheidigt,
wenn mich die 'Amiriden zu Hilfe riefen; am Tage
(der Schlacht) von Ghabyt, da waren vorher (zu mir) gekommen
die Abgesandten. Da wankten die Grundfesten jedes
Stammes, während die Reitertruppe des tapferen Königs die
Angriffe abwehrte. Ich habe gewahrt meine Ehre vor Verunglimpfung
; fürwahr glücklich ist, wer da rein blieb von Beschmutzung.
Ich zittere nicht, wenn die Staubwolken verdunkelt
werden vom Geschwirre der Pfeile und wenn erbebt
der Feigling/ S. 25, V. 4 bis S. 27, V. 5. — S. 23, Z. 1 1.
S. 24, Z. 12 1. S. 26, Z. 6 1. J^JI, Z. 20 1.
Lssikf statt LäNJa'.
VIII. S. 28. Trauer über Arbad’s Tod. Der Inhalt ist
nicht von besonderer Bedeutung, nur der V. 2, S. 29 ist beachtenswerth,
weil der Dichter darin einem Iliinjarenhäuptling
für die ihm gewährte Hilfe den Dank ausspricht. Dieser südarabische
Fürst hauste, wie aus V. 4, S. 29 erhellt, in der
alten, geschichtlich merkwürdigen Himjarenveste Chamir, denn
scheint eine wegen des Versmaasses hievon unregelmässig
gebildete Diminutivform zu sein. V. 1, S. 30 berichtet auch,
dass die Unterstützung, die dieser Fürst ihm gewährte, in einem
Freibriefe oder einer Schatzanweisung, ein sprechendes Pergament
nennt er es, und einem bewaffneten abessinischen
Sclaven bestand. Nach dem Commentar war dieser Fürst ein
abessinischer Prinz ii)yk* So ist nämlich zu
lesen, obgleich in der Handschrift 4)jXo ^.x> steht.
s. 28, z. 31. r yat.
IX. S. 30. Rückblicke auf einen bewegten Lebenslauf
in einer Reihe von ziemlich lose aneinander gereihten Bildern.
Er schildert, wie er mit Fürsten und Gemeinen verkehrt habe,
gedenkt mit Trauer der Verwandten, die durch den Tod ihm
entrissen wurden. Er sei auf Alles gefasst, und wenn sein
Geschick ihn nicht mit Frohem überrasche, so wundere dies
ihn gar nicht. V. 5, S. 31. Ich bin ja, sagt er, kein Fels-