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Stoffe nhagen.
dagegen ist die Mangelhaftigkeit der Praefatio rhythmica. Dieselbe
ermangelt in De der Verse 97 bis 140; Dy zwar ist bis
V. 248 defect, es stimmt aber mit De die Liegnitzer Glossenhs.
von 1386 (D'k). 1 Charakteristisch ist ferner, dass in De, wie
in Dy, singulär I. 26 hinter 30, I. 36 hinter 37 gestellt und
mit 37. sowie 38, §. 1 zu einem Artikel verbunden ist, dass
II. 38 hinter 39, II. 69 hinter 70 -j— 71, §. 1 steht, und dass
III. 51 den letzten Artikel bildet. 2 Beiläufig sei bemerkt, dass
auch die nicht singuläre Stellung von I. 61, §§. 2... 4, 65,
§. 2; II. 4, §. 3, 32, 33, 51, §. 3 in beiden Hss. dieselbe ist.
Wie die Stellung, so stimmen nicht minder die Artikeleinsätze
in De und Dy überein, nur mit dem geringfügigen
Unterschiede, dass I. 42 und 43 in Dy, I. 49 und 50 in De
combiniert werden, in De, respective Dy, aber getrennt bleiben,
und dass III. 66, §. 4, in Dy mit 67 vereinigt, in De fehlt.
Dem entsprechend sind die Gesammtzahlen der Artikel der
drei Bücher in De und Dg gleich (70, 72, 86), 3 und Homeyer’s
Angabe, der bei De die Artikelzahlen 73, 73, 85 vermerkt, 4
stellt sich als irrig heraus. Zwar zählt De in Buch I im
Register 73, im Text 72 Artikel, in Wirklichkeit sind indessen
1 Siehe oben pag. 51, N. 2. Homeyer zur Praefatio rhythmica S. 128, N. G2
nennt nur D\ ohne Da zu erwähnen.
2 Ebenso bringt die Schletter’sche Hs. (oben pag. 51, N. 2) III. 51 ans Ende,
s. Korn 1. c. S. 329, 330. Vgl. Homeyer, Genealogie S. 141 und Sachsenspiegel
3. Ausg. N. 1 zu III. 51, N. 2G zu III. 91. — Bekanntlich gilt
auch der Glosse III. 51 als ,letzter* Artikel (Grapen bei Spangenberg,
Beyträge zu den Teutschen Rechten des Mittelalters. Halle 1822, S. 45).
So sagt schon die Zweitälteste datierte Glossenhs. von 1368 (Homeyer
Nr. 313) am Anfang der Glosse zu III. 48: To duffen ar. wefe oh, dat de
lefte ar. duffes hohes höret, de feget van der dere vnde voghele
weregelde, dar vmme is he liire gedht. Dieselbe Bemerkung hat die
gleichzeitige (undatierte) Hs. zweiter Ordnung (Homeyer Nr. 33), die
III. 51 hinter 91 lateinisch giebt, und auch unsere Hs. Da. Ob diese
Bemerkung bereits in der ältesten datierten Glossenhs. von 1366/67
(Homeyer Nr. 698) vorkommt, wie nach dem Lüneburger Codex (Grupen
a. a. O.) zu vermuthen, habe ich nicht constatieren können, da die
Uebersendung der Hs. ebenso, wie die des Lüneburger Codex, an die
Kieler Universitäts-Bibliothek verweigert worden ist.
3 Ebenso zählt die Schletter'sche Hs. im II. Buche 72, in Buch III
86 Artikel (Korn 1. c. S. 329, 330).
4 Homeyer, Genealogie S. 126 und Sachsenspiegel 3. Ausg. S. 37.