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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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M  ikl  osich.

aus  vicin§  l'ej  usw.,  wie  bunä  zeigt,  inimi  Ti  vfi  tluyji  bo.  228.
für  inime,  inim§,  daneben  valc§  Ttj  vaccae,  ve(a)rg§  lej  virgae  ath.  8.
i  findet  sich  auch  in  iurtisire  mostre  von  swp-aca  statt  iurt§sire.
i  für  g  ist  selten:  sgdzedtg  sagitta;  sidzeat§  gink.,  wohl  durch
den  Einfluss  des  s.  g  wird  o  nach  u:  luom  sumimus  aus  luem:
levamus,  mrum.  lom:  daneben  lud,  d.  i.  Zug,  surnsit  fräf.:  levavit.
  o  illam  scheint  zunächst  auf  g  zu  beruhen  ;  das  gleiche
scheint  von  o  unam  zu  gelten:  ugVg  (v§r  §)  d'el§  y.ävEva  axy.  dan.  34.
Die  Übergänge  sind  natürlich  verschieden  begründet:  g  wird  u,
weil  unbetontes  o  in  u  übergeht:  ajusesti  propera  dan.  steht  für
ajosesti  von  aj§si,  aji§si,  das  auf  ßi'acra,  eßtaca  beruht,  indem  ji
für  ß(  eintritt.  fumel'e  familia  kav.  i  für  i  ist  häufig:  sindze
für  und  neben  sindze  sanguis  gink.
A.
Übersicht.  Länge  und  Kürze  haben  auf  die  Wandlungen ­
  des  a  keinen  Einfluss,  wohl  aber  Betonung  und  Tonlosigkeit.
  I.  Tonloses  a  sinkt  im  In-  und  Auslaute  zu  §  herab:  g§jin<}
gallina.  II.  In  bestimmten  Formen  tritt  §  für  betontes  a  ein:
azut§  adjuvit.  III.  a  vor  combiniertem  n  oder  m  wird  §:
mrum.  frpigu  frango.  Das  g  dieser  Worte  geht  drum,  und  nach
einigen  Quellen  auch  mrum.  in  *  über:  fring.  Wie  n,  so  äussert
auch  r  eine  Wirkung  auf  vorhergehendes  g:  tirziu  tardivus  aus
t§rzm.  IV.  an  mit  folgendem  Vocal  wird  §n:  mrum.  len§  lana.
Auch  hier  tritt  in  ein:  drum.  lin§.  V.  gn  (in)  verliert  in  einigen
Worten  sein  n:  mrum.  lc§t  quantus  aus  k§nt.  drum.  Mt.  VI.  j§
aus  ja  geht  in-  und  auslautend  durch  Assimilation  in  je,  im  Anlaut ­
  in  ji  über:  mrum.  jine,  drum,  vije,  vinea.  jivi  reflex.  erscheinen ­
  aus  j§vi,  aslov.  javiti  zeigen.  Auch  in  pojene,  plur.  von
pojdng,  ist  je  aus  ja  durch  Assimilation  entstanden:  slav.  poljana.
VII.  In  manchen  Worten  ist  für  ursprüngliches  a  ein  anderer
Vocal  eingetreten:  e:  mrum.  kleniu  clamo;  o:  fodme  lames;
u:  drum,  deskülts  barfuss  usw.  In  allen  in  I—VII.  nicht  behandelten ­
  Fällen  erhält  sich  a  unverändert:  batu  schlage  kav.  gddin§
  Geflügel  bulg.  usw.  VIII.  Viele  rumunische  Worte  bieten  im
Anlaut  ein  auf  lautlichen  Verhältnissen  beruhendes  a  (pathetisches ­
  a):  mrum.  amare  mare.  IX.  ai  wird  e:  mrum.  treku
traicio.  X.  au  erleidet  mannigfache  Wandlungen.
            
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