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Mi klosich.
Die Aufgabe dieser Abhandlung ist sprachgeschichtlich,
sie besteht demnach darin, jeden rumun. Laut auf einen lat.,
alb., slav. Laut zurückzuführen, indem man die entsprechenden
lat., alb., slav.Worte aufweist: sitis, sete. tribulo. ur§. sveti,
svetiti. Die Aufgabe, das Wie des Überganges zu erklären,
habe ich mit wenig zahlreichen Ausnahmen den Phonetikern
überlassen, die bis jetzt die Resultate ihrer Untersuchungen
noch nicht gar zu oft auf die Erscheinungen der einzelnen
Sprachen angewandt haben.
Die Darstellung wird wahrscheinlich manchem Leser zu
ausführlich erscheinen: ich habe es nämlich nicht für genügend
gehalten, ein aufgestelltes Gesetz an ein paar Worten nachzuweisen,
ich habe vielmehr die mrum., so wie die irum. Beispiele
häufig vollständig aufgeführt: dies hat darin seinen Grund,
dass das mrum. und das irum. fast völlig unbekannte Dialekte
sind. Das drum, ist allerdings viel bekannter, ich glaube jedoch,
dass mir die Mitforscher für das aus einer nur Wenigen zugänglichen
Litteratur zusammengetragene Material dankbar sein
werden. Die gewählte Schreibung lässt über die Natur der Laute
wohl keinen Zweifel aufkommen, was bei der Regellosigkeit
der rumunischen Lautbezeichnung so oft eintritt. Die Betonung
ist sorgfältig bezeichnet, da ohne diese ein Eindringen in die
Geheimnisse des rumunischen Vocalismus unmöglich ist. Die
Mitforscher sollen durch das ihnen gebotene Material in die
Lage kommen, meine Regeln tiefer zu begründen oder genauer
zu formulieren oder umzustossen.
Bei der Wichtigkeit, die den Lauten § und i, bei Diez
e und u, auf dem Gebiete des rumun. Vocalismus zukömmt, ist
es zweckmässig, von diesen Lauten gleich hier wenigstens im
Allgemeinen zu handeln.
Das Dacorumunische besitzt in dem durch § bezeichneten
Laut des Wortes b§gd inserere einen Vocal, welcher von dem
französischen e in benet nach meinem Dafürhalten nicht verschieden
ist. Dieser Laut, von Brücke 30. ,unvollkommen gebildeter
Vocal' genannt, führt bei Lepsius, Standard Alphabet 48,
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