Eine neue Handschrift der Orphischen Argonautika.
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ten (4), während nach den Angaben Hermanns Ruhnk. allein
und Voss, allein an je 21 (den oben p. 471 f. angeführten),
Ruhnk. und Voss, an 7 Stellen (oben p. 473) von der Vulgata
abweichende und von Hermann aufgenommene Lesarten
haben: ein Verhältniss, das den Werth des Strah. gewiss in
günstigem Lichte erscheinen lässt.
Anmerkung. Einige der dem Strah. eigenthümlichen
Corruptelen beruhen auf homerischen Reminiscenzen: so 686
xsptippwv zujVcXöxeia st. x. KaXXiozsia, 1106 zapa Jjsai?)? iXdrflc’.v
(nach Od. p. 172 sXairjaiv, vgl. II. i\ 5 sü^otyj? eXdtYjo-iv),
1195 das vor eerre<pävü>Tai eingeschobene axeipuov (nach Od.
■/. 195 axsipiTo? iaxcipdvuiTai), 1288 ‘/.ax’ äzeipova yalav st. zövxov
(xovtov äzefpova findet sich zwar auch Od. o 510, aber die Verbindung
axetpova falav ist viel geläufiger) und wohl auch 610
TavuipXofoo IXatY]? st. eXdvr;?, wo dem Schreiber xavuciXXou ehairfi
Od. 4 195 vorschwebte. 'HpiOsoti; gspoxsaat 456 vgl. mit hymn.
XXXI, 19 p.epixtov ysvo? ävSpwv rjp.t0£wv. (Vgl. das xaXä peeöpa
989 des Voss. st. Süpexpa.)
Merkwürdig ist auch 9 o<ppa a st. äppao’, 116 üjaviovta
st. sijavüovxa, 167 ezopoucE st. ExopEocs vulgo, 893 xöa; st. Bepa;,
1190 sxrjXuösv st. Ezvpev.
Nachwort. Aus der praefatio zu Abels Ausgabe der
Lithika (Berlin 1881, Calvary), auf die mich Prof. Kvicala
freundlichst aufmerksam macht, erhalten wir Kunde von dem
über Ambrosianus B 98 sup., der auch die Orphischen Argonautika
enthält. Nach der Werthschätzung desselben durch
Abel (,omnium autem quotquot extant codicum praestantissimus
est über Ambrosianus B 98 sup. (mihi A) quem proxima
hieme Mediolani inveni et accuratissime bis cum Hermanni
editione contulü) darf man weiteren Mittheilungen (über die
Argonautika) mit Spannung entgegensehen. Abels epistula ad
Aemilium Thewrewk' de Ponor (Budapestini 1879) blieb mir
trotz vieler Bemühungen unzugänglich.