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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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Schubert.

502  exacto?.  Nach  dem  Grundsätze,  dass  im  Allgemeinen
die  gewähltere  Ausdrucksweise  gegen  die  planere  und  geläufigere ­
  zu  schützen  sei,  da  ja  immer  Verdrängung  jener  durch
diese  das  von  vornherein  wahrscheinliche  ist:  dürfte  das  Sopxoo
jis(ivijps0’  £x,axxo<;  des  Strah.  statt  der  Vulgate  8.  p.  exaxxot  in
den  Text  aufzunehmen  sein.  Aus  der  grossen  Zahl  der  homerischen ­
  Stellen,  an  denen  symgtoc,  neben  dem  Plural  als  distributive ­
  Apposition  sich  findet,  hebe  ich  nur  jene  hervor,  wo
der  Singular  sy.acxo?  neben  der  1.  plur.  erscheint:  II.  £  878  y.ai
OESpf|psa0a  EzacToq,  X  731  y.ai  y.ax£xoip.v t j 0Yipsv  sv  evxexiv  oimv  s'y.asxoc,
4  87  c'opa  <p0ispsx0a  £x.auxo?,  Od.  ■/  57  f.  xtpr,v  •  •  T'C'nzc  .  .
Iwtffto?  yaXxcv  xe  ypuasv  x’  axoBoxropsv.  (Aber  Od.  t  164  evwkjxoc
iq<p6<japev  mit  vorangestelltem  excotxoi.)  Gerade  in  Verbindung
mit  der  ersten  Person  des  Plurals  scheint  der  genauere  Sprachgebrauch ­
  den  Singular  l-maxoc,  vorgezogen  zu  haben,  da  es
dem  Sprechenden  näher  liegt,  sich  als  Individuum  aus  der
Mehrheit  auszuscheiden,  als  mit  derselben  durch  sxaoxot  zusammenzufassen. ­

583  xoSwx£ir;<;  0’  (corrigirt  aus  x’)  evexa  c<pr)<;.  Dies
die  wahrscheinlich  richtige  Lesart  des  Strah.  Ruhnk.  und
Vind.  haben  xoSwy.Eir)?  x’  sivsy.a  tnp^c.  Hermann  lässt  mit  der
Vulgate  die  Conjunction  weg  und  schreibt  unmittelbar  vorher
0aaaovt  o'i  axaBi'osoi  statt  des  in  allen  codd.  (auch  im  Strah.)  überlieferten ­
  0äc<rovxi  xx.  Doch  ist  0crauovxt  eher  in  0äxxovt  xe  zu
ändern.  Um  das  doppelte  xe  zu  erklären,  müssen  die  Worte
xoSwy.sb);  0’  svsxa  asi55  allgemein  gefasst  werden.  Iason  gab
dem  Peleus  als  Siegespreis  einen  Purpurmantel,  weil  er  bei
den  Leichenspielen  in  der  Rennbahn  schneller  war  (nämlich
als  alle  anderen  —  0aaaovt  sc.  xavxwv  xwv  aXXwv  cuvaYwv'.cäpEvwv)
und  überhaupt  zur  Anerkennung  seiner  auch  sonst  immer  bewährten ­
  xoBwxsw).
740  sXy.ov.  Bei  dieser  Variante  des  Strah.  entfällt  die
constructio  ad  sensum,  die  nach  der  Vulgata  sXxwv  (mit  Bezug
auf  "AXuo?  xe  p£s0pov)  anzunehmen  ist.
Demnach  bietet  Strah.  allein  an  23  Stellen  Lesarten,
die  Hermann  als  Conjecturen  aufgenommen  hat  (die  wichtigsten ­
  sind  321  aop«  st.  ä'pa,  757  xe  Xeuv  ■  xpvjyüv  x’  st.  xeXewv  ‘
xpriyuv  8’,  1087  aixuv  st.  Xuypbv  vulgo,  exouv  Voss.)  und  an  neun
Stellen  theils  sicherlich  richtige  (5),  theils  brauchbare  Varian-
            
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