Die geistlichen Schriften Peters von Zittau.
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macht, er werde morgen sprechen, wie es sich für einfache
Leute zieme.
In Bezug auf die äussere Form soll noch eine Anmerkung
gemacht werden. Nach dem, was über die.Liebhaberei Peters
für Vers und Reim bekannt ist, würde es sehr Wunder nehmen,
wenn es in den Predigten ganz ohne Reimspiele abginge. In
der That fehlen die in dem Geschichtswerke Peters so häufig
vorkommenden leoninischen Hexameter auch hier nicht ganz,
und zwar werden sie, wie oben bemerkt, auch hier schon
äusserlich kenntlich gemacht. Einige Proben dieser Reimereien
seien hier angeführt. An den Vers in seiner Chronik:
Nunc potest hora,
quod prius non potuit mora
erinnert Fol. 68“:
Felix hora
Sed brevius mora.
Fol. 18 15 findet sich der bekannte Vers:
Visito, poto, cibo, redimo, tego, colligo, condo.
Fol. 130“ finden sich drei Verse von den Lilien:
Est domus, ancilla vacat unica, nexa famescit,
Se parat ancilla, fuga, sola, manens benedicta,
Fructifieat: sunt hec sex lilia pulchra Marie.
Fol. 155 11 :
Pane tuo Christe,
Quo clam nobis tribuis te,
Digne rex fortis
Nos pascas tempore mortis.
Fol. 160:
noctem terminat,
diem inchoat,
aves excitat,
Aurora ' rorem generat,
stellas obscurat,
homines excitat,
sanguinem augmentat:'
j legem determinat,
Sic Johannes/rorem gracie inchoat,
omnes laudare docet.