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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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Reiniscb.

besichtigte,  fand  er  sein  Korn  nicht;  gdbara  y-6-ma  saldnga-si
i-fidna  i-mtn-ke  als  der  Rabe  kam,  schickte  er  sich  an,  den
Schakal  zu  fressen;  täbila  gern  y-i-ma  sen-itta  icdgn  y-6-ke  nachdem ­
  er  einen  langen  Weg  gegangen  war,  kam  er  an  eine
graslose  Stelle;  tdmma  na-tokond-na-md  dura  n-udd-mme  jetzt
während  ich  (dich)  peinige,  rede  kein  Wort!  Ina  sabena  manni-a
  ddrka  niiiisu-yä  dbar-ma  i'tnake  dieser  Sklave  nun,  während
seines  Herrn  Gattin  schlief,  da  führte  er  einen  Diebstahl  aus;
saldnga  sima-si  na-bin-yä  ela  ske  als  ich  des  Fuchses  Schwanz
erfasste,  sagte  er:  es  ist  (nur)  Holz.
98)  Dieselben  Partikeln  dienen  auch  dazu,  um  den  Modus
causalis  auszudrücken,  nur  werden  in  diesem  Falle  die  genannten ­
  Partikeln  nicht  an  den  Aorist-  oder  Futuraistamm,
wie  in  den  obigen  Fällen,  sondern  an  die  fertigen  Aorist-  oder
Futurformen  angesetzt;  z.  B.:  ddrke  o-kos-imme-md  ita  gddi
weil  die  Frauen  leidend  geworden  sind,  so  wollen  wir  heimgehen; ­
  n-i-ke-md  urfd-iia  a-mint-vmme  da  du  hineingegangen
bist,  so  verletze  mein  Herz  nicht!  gudurat-a-iia  nume-ma  üd
d-na-lä  weil  meine  Macht  nicht  ist  (ich  keine  Macht  habe),  so
geh’  von  mir!  aur-e-a  mal-i-a  i-sä-ke-ma  end-sl  amin-nake  da
dein  Wort  wahr  sich  bewährt  hat  (Wort-deines  Wahrheit-sein
geworden-ist-weil),  so  glaube  ich  dir;  a-üna-ke-yä  end-sl
na-yü-na  weil  du  mich  bestohlen  hast,  so  schlage  ich  dich.
99)  Die  genannten  Partikeln  werden  auch  gebraucht,  um
Objectssätze,  welche  wir  mit  dass  einleiten,  auszudrücken;
z.  B.:  kina  na-una-yä  end  a-diginina-ma  ni-säsa-me  Korn  dass
ich  stehle,  da  du  mich  heiraten  wirst,  sage  es  nicht  (verrathe
nicht,  dass  ich  Korn  stehle,  weil  du  ja  mein  Bräutigam  bist)!
fila  fidna  kina  üna-yä,  abd  na-nti-mme  ich  sah  es  nicht,  dass
die  Maus  des  Frosches  Korn  gestohlen  hat;  abd-sl  nu-kü-na-yd
na-gosa-mme  ich  mache  mir  nichts  daraus,  dass  du  mich  missachtest. ­


6.  Der  Imperativ.
100)  Der  Imperativ  in  der  positiven  Form  erhält  im  Singular
vor  dem  Radix  ein  e-,  i-,  o-  oder  w,  je  nachdem  das  Verb  der
ersten,  zweiten  u.  s.  w.  Conjugation  angehört,  im  Plural  ein
der  Accent  ruht  im  Singular  auf  der  ultima,  im  Plural  aber
            
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