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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

Die  Classe  der  Wahrhaftigen  in  China.

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gehalten.  Khieu  munterte  jetzt  die  Menschen  sammt  den  Angestellten ­
  auf  und  eröffnete  wieder  sechsunddreissig  Thore.  Er
bewässerte  fünftausendmal  Hundertmorgen  Aecker.  Die  Menschen ­
  verliessen  sich  auf  den  beständigen  Nutzen  dieser  Sache
und  kehrten  vollständig  in  die  Strassen  der  Bezirke  zurück.
Khieu  starb  in  seinem  Hause.  Er  war  um  die  Zeit  zweiundsechzig ­
  Jahre  alt.  Seine  Söhne  %  %  Hung-ngan  und
^  Hung-tschi  machten  sich  beide  einen  Namen.

Fang-kimg-I.
M  #  ü  Fang-kung-I  ('|ft  ^  Schin-yen)  stammte
aus  Lö-yang  in  Ho-nan.  Sein  Vater  g||  Mu  war  in  Diensten ­
  von  Tlisi  oberster  Buchführer  von  der  Abtheilung  der
Angestellten.  Kung-I  war  von  Gemüthsart  tiefsinnig,  besass
Festigkeit,  Bemessung  und  verstand  es,  sich  der  Lenkung
anzuschliessen.  In  Diensten  von  Thsi  das  grobe  Kleid  ablegend,
wurde  er  Eröffnender  des  Sammelhauses  und  an  den  Sachen
des  Kriegsheeres  Theilnehmender.  Er  wurde  nacheinander  Befehlshaber ­
  von  T  M  P’ing-ngen  und  Statthalter  von  Thsi-yiu.
Er  stand  überall  in  dem  Rufe  der  Befähigung.
Als  Thsi  unterging,  konnte  er  keine  Wahl  treffen.  Der
Aufruhr  JjH"  jjdj  Wei-hing’s  war  durch  Kung-I  vorbereitet  worden.
Nach  der  Niederlage  Wei-hing’s  wurde  er  in  seinem  Hause
abgesetzt.
Im  Anfänge  des  Zeitraumes  Khai-hoang  (581  n.  Chr.)
empfahl  ihn  Su-wei,  oberster  Buchführer  von  der  Abtheilung ­
  der  Angestellten.  Man  übertrug  Kung-I  die  Stelle
eines  Befehlshabers  von  Sin-fung.  Seine  Lenkung  war  die
vorzüglichste  der  drei  stützenden  Landschaften.  Der  Kaiser
hörte  es  und  freute  sich  darüber.  Er  beschenkte  ihn  mit  vierhundert ­
  Gegenständen.  Kung-I  vertheilte,  was  er  erhielt,  als
ein  Geschenk  an  die  Dürftigen.  Nach  nicht  langer  Zeit  verlieh ­
  man  ihm  wieder  dreihundert  Scheffel  Reis.  Kung-I  unterstützte ­
  ebenfalls  damit  die  Armen.  Der  Kaiser  hörte  es  und
hiess  ihn  es  unterlassen.
Um  die  Zeit  meldeten  sich  die  Befehlshaber  der  Kreise
von  Yung-tscheu  an  jedem  Tage  des  Neumonds  an  dem
            
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