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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

Die  Classe  der  Wahrhaftigen  in  China.

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und  bekundete  mehrmals  Einsicht  und  Uebung  in  Bezug  auf
die  Sachen  der  Zeit.  Yü-wen-hu  schenkte  ihm  allmälig  sein
Vertrauen  und  Hess  ihn  zugleich  das  Innere  und  Aeussere  beaufsichtigen. ­
  Er  versetzte  ihn  in  der  Reihe  zu  den  Stellen
eines  grossen  Heerführers  der  Wagen  und  Reiter,  eines  Eröffnenden ­
  des  Sammelhauses  und  im  Verfahren  Uebereinstimmenden.

Nach  der  Hinrichtung  Yü-wen-hu’s  zog  J  Wanghien
  von  Thsi  seinerseits  Schö-liö  herbei  und  machte  ihn  zum
Beaufsichtiger  der  Gärten.  Um  die  Zeit  trug  sich  Wang-hien
mit  dem  Vorsatze,  das  Land  im  Osten  des  Gränzpasses  zu
verschlingen.  Schö-liö  brachte  aus  Anlass  der  Ereignisse  mehrmals ­
  Rathschläge  in  Bezug  auf  die  Kriegsmacht  vor.  Wanghien
  hielt  sie  für  sehr  ausserordentlich.
Im  fünften  Jahre  des  Zeitraumes  Kien-te  (576  n.  Chr.)
folgte  Schö-liö  dem  Kaiser  Wu  bei  dem  Angriffe  auf  Thsi.
Schö-liö  führte  in  seiner  Abtheilung  auserlesene  und  scharfe
Streitkräfte  und  stellte  sich  in  jedem  Kampfe  mit  dem  eigenen
Leibe  den  Kriegsmännern  voran.  Man  gab  ihm  seiner  Verdienste ­
  wegen  das  Amt  eines  oberen  das  Sammelhaus  Eröffnenden ­
  hinzu  und  beförderte  ihn  hinsichtlich  des  Lehens  zu  einem
Fürsten  des  Kreises  |jl]5  Thsing-hiang.  Die  Stadt  seines
Lehens  waren  eintausend  vierhundert  Thüren  des  Volkes.  Man
ernannte  ihn  zum  stechenden  Vermerker  von  Pien-tsclieu
und  gab  ihm  den  Namen  Ming-kiue  ,erleuchtet  und
entschlossen'.
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Siuen  erbaute  man  in  Lö-yang
die  östliche  Mutterstadt.  In  Betracht,  dass  Schö-liö  Gedanken
der  Kunstfertigkeit  hatte,  ernannte  man  ihn  zum  Beaufsichtiger
der  Bauwerke.  Die  Einrichtung  der  Paläste  und  inneren  Häuser
war  überall  durch  Schö-liö  bestimmt  worden.  Seine  Verdienste
waren  noch  nicht  zu  Stande  gebracht,  als  der  Kaiser  starb.
Als  J=h[  j|nj  Wei-liing  Aufruhr  erregte,  erliess  Kao-tsu  an
Schö-liö  den  Befehl,  ^  Ta-liang  niederzuhalten.  ^
Yü-wen-wei,  ein  Anführer  Wei-hing’s,  kam  und  plünderte.
Schö-liö  griff  ihn  rasch  an  und  schlug  ihn  in  die  Flucht.  Man
ernannte  Schö-liö  seiner  Verdienste  wegen  zum  grossen  Heerführer. ­
  Er  wurde  wieder  stechender  Vermerker  von
Pien-tscheu.
            
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