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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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Pfizmaier.

I um  fünfhundert  Thüren  des  Volkes  und  setzte  in  das  Lehen
eines  Fürsten  von  Yang-tseh’ing  im  Umwenden  einen  seiner  I  j
Söhne.  Hierauf  beförderte  man  ihn  zu  der  Rangstufe  eines  i
oberen  grossen  Heerführers  und  versetzte  ihn  zu  der  Stelle
eines  kaiserlichen  Richtigen  und  oberen  Grossen.  Plötzlich  i  ,
ernannte  man  ihn  zu  einem  das  Reich  als  Pfeiler  Stützenden
und  stechenden  Vermerker  von  ^  Thsing-tscheu.  Da  er-  j
eignete  es  sich,  dass  der  Kaiser  starb,  und  Yen-knang  trat  ,
sein  Amt  nicht  an.  j
Als  Kao-tsu  die  Altäre  der  Landesgötter  in  Empfang
nahm,  machte  er  Yen-kuang  zum  stechenden  Vermerker  von  ]  'j
1$  KJii-tscheu  und  zugleich  zum  leitenden  Beaufsichtiger  des  j
Palastes  von  Khi-tscheu.  Man  vermehrte  die  Stadt  seines  ,
Lehens  um  fünfhundert  Thüren  des  Volkes.  Es  waren  in  Ver-  ,
bindung  mit  dem  Früheren  zweitausend  Thüren  des  Volkes.  Er  I
hatte  in  hohem  Masse  eine  gütige  Lenkung.  Glückliche  Aehren
und  zusammengewachsene  Bäume  kamen  an  den  Gränzen  des  j
Landstrichs  zum  Vorschein.  R  ]
Im  zweiten  Jahre  des  Zeitraumes  Khai-hoang  (582  n.  Chr.)  <
erschien  der  Kaiser  zum  Besuche  in  Khi-tscheu  und  fand  an  ]
der  Thätigkeit  Yen-kuang’s  Gefallen.  Er  Hess  eine  höchste  ,
Verkündung  herabgelangen,  welche  lautete:  i  ,
,Durch  Belohnungen  ermuntert  man  zum  Galten,  durch  ;
Gerechtigkeit  belehrt  man  zugleich  die  Wesen.  Yen-kuang  ,
betritt  standhaft  Billigkeit  und  Geradheit,  durch  verständiges
Vorgehen  bestimmt  er  streng  das  Ferne.  Er  verbreitet  die  ,
Lenkung  an  dem  Fusse  des  Khi,  Ansehen  und  Güter  (
kommen  zur  Geltung  unter  den  Menschen.  Das  Lob  der  Un-  j
eigennützigkeit  und  Sorgsamkeit  hört  mau  unter  dem  ganzen
Himmel.  Nach  drei  Jahren  soll  er  versetzt  werden  und  empor-  (
steigen,  es  ist  zu  fürchten,  dass  die  Sache  aufhöre.  Auch  ziemt  ]
es  sich,  das  Gute  auszuzeichnen.  Man  beschenke  ihn  mit  fün!-hundert
  Scheffeln  Hirse,  dreihundert  Gegenständen  und  einem  ,
kaiserlichen  Sonnenschirme.“  ]
,Sämmtliche  Abgesandte  sind  angeregt  von  meinem,  des
Kaisers  Willen.  Sie  vermehren  täglich  das  Gute.  Innerhalb  I
der  vier  Meere  heissen  Alle:  Menschen  des  Amtes.  Man  sehnt  (
sich  nach  dem  hohen  Berge  und  bleibt  emporblickend  stehen.  (
Man  hört  den  reinen  Wind  und  wird  ermuntert.“
            
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