1038
Pfizmaier.
I um fünfhundert Thüren des Volkes und setzte in das Lehen
eines Fürsten von Yang-tseh’ing im Umwenden einen seiner I j
Söhne. Hierauf beförderte man ihn zu der Rangstufe eines i
oberen grossen Heerführers und versetzte ihn zu der Stelle
eines kaiserlichen Richtigen und oberen Grossen. Plötzlich i ,
ernannte man ihn zu einem das Reich als Pfeiler Stützenden
und stechenden Vermerker von ^ Thsing-tscheu. Da er- j
eignete es sich, dass der Kaiser starb, und Yen-knang trat ,
sein Amt nicht an. j
Als Kao-tsu die Altäre der Landesgötter in Empfang
nahm, machte er Yen-kuang zum stechenden Vermerker von ] 'j
1$ KJii-tscheu und zugleich zum leitenden Beaufsichtiger des j
Palastes von Khi-tscheu. Man vermehrte die Stadt seines ,
Lehens um fünfhundert Thüren des Volkes. Es waren in Ver- ,
bindung mit dem Früheren zweitausend Thüren des Volkes. Er I
hatte in hohem Masse eine gütige Lenkung. Glückliche Aehren
und zusammengewachsene Bäume kamen an den Gränzen des j
Landstrichs zum Vorschein. R ]
Im zweiten Jahre des Zeitraumes Khai-hoang (582 n. Chr.) <
erschien der Kaiser zum Besuche in Khi-tscheu und fand an ]
der Thätigkeit Yen-kuang’s Gefallen. Er Hess eine höchste ,
Verkündung herabgelangen, welche lautete: i ,
,Durch Belohnungen ermuntert man zum Galten, durch ;
Gerechtigkeit belehrt man zugleich die Wesen. Yen-kuang ,
betritt standhaft Billigkeit und Geradheit, durch verständiges
Vorgehen bestimmt er streng das Ferne. Er verbreitet die ,
Lenkung an dem Fusse des Khi, Ansehen und Güter (
kommen zur Geltung unter den Menschen. Das Lob der Un- j
eigennützigkeit und Sorgsamkeit hört mau unter dem ganzen
Himmel. Nach drei Jahren soll er versetzt werden und empor- (
steigen, es ist zu fürchten, dass die Sache aufhöre. Auch ziemt ]
es sich, das Gute auszuzeichnen. Man beschenke ihn mit fün!-hundert
Scheffeln Hirse, dreihundert Gegenständen und einem ,
kaiserlichen Sonnenschirme.“ ]
,Sämmtliche Abgesandte sind angeregt von meinem, des
Kaisers Willen. Sie vermehren täglich das Gute. Innerhalb I
der vier Meere heissen Alle: Menschen des Amtes. Man sehnt (
sich nach dem hohen Berge und bleibt emporblickend stehen. (
Man hört den reinen Wind und wird ermuntert.“