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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r.

Verdienste  wegen  das  Amt  eines  das  Sammelhaus  Eröffnenden.
Er  wurde  dann  nacheinander  stechender  Vermerke]-  von  ik  J  titschen ­
  und  Statthalter  von  Ling-wu.  Eintretend,  wurde  er
Beaufsichtiger  der  Gewässer.  Er  starb  im  Besitze  seines  Amtes.
Ki-siün  war  in  seiner  Jugend  unruhig  und  hatte  Umschränkung ­
  der  Vorsätze.  Gegen  das  Ende  dez  Zeitraumes
Ta-nie  (616  n.  Chr.)  wurde  er  Anführer  der  Leibwächter  des
Falkenangriffs.  Sein  Sammelhaus  stützte  sich  an  den  Berg  ^
Khi  wie  an  ein  Bollwerk  und  stiess  mit  der  Mündung  des
Lö  zusammen.
Als  Li-miund  ^  g|||  Tf-jang  den  A  ngriff  auf  ijfa
Thsang-tsch’ing  machten  und  es  zu  Falle  brachten,  Hessen  sie
Ki-siün  rufen.  Dieser  schmähte  über  Li-mi  auf  das  Aeusserste.
Li-mi  entsandte  in  seinem  Zorne  gegen  ihn  eine  Streitmacht
zum  Angriffe.  Er  konnte  ihn  durch  Jahre  nicht  bewältigen.
Um  die  Zeit  besass  Li-mi  eine  Menge  von  mehreren
zehnmal  zehntausend  Menschen,  welche  an  dem  Fusse  der  Feste
standen.  Ki-siün  war  von  vier  Seiten  abgeschlossen,  die  von
ihm  befehligten  Krieger  waren  nicht  mehr  als  einige  hundert.
Er  beharrte  jedoch  fest  bei  seinem  Vorsatze  und  schwor,  dabei
zu  sterben.
Nach  drei  Jahren  hatte  man  das  Brennholz  verbraucht,
und  Gräser  waren  nirgends  zu  bekommen.  Man  zerstörte  die
Dächer  und  heizte  damit  die  Kessel.  Die  Menschen  selbst
wohnten  in  Höhlen.  Ki-siün  wandelte  tröstend  um  sie  herum.
Kein  Einziger  trennte  sich  oder  fiel  ab.  Als  die  Lebensmittel
zu  Ende  gingen,  waren  die  Krieger  abgemagert,  krank  und
nicht  fähig  zu  Widerstand  und  Kampf.  Die  Feste  wurde  hierauf ­
  zum  Falle  gebracht.
Ki-siün  sass  in  der  Gerichtshalle  und  hatte  einen  Gesichtsausdruck, ­
  wie  er  früher  gewesen.  Li-mi  entsandte  Krieger  mit
dem  Aufträge,  Ki-siün  gefangen  zu  nehmen  und  herzuschicken.
Die  Räuber  schleppten  Ki-siün  fort  und  hiessen  ihn  vor  Li-mi
sich  verbeugen.  Ki-siün  sprach:  Ich  bin  zwar  der  Anführer
eines  geschlagenen  Kriegsheeres,  doch  bin  ich  noch  immer  finden ­
  Himmelssohn  ein  Diener  der  Klauen  und  Zähne.  Wozu
brauchte  ich  mich  vor  einem  Räuber  zu  verbeugen?
Li-mi  hielt  ihn  für  einen  starkgeistigen  Mann  und  Hess
ihn  los.  Ti-jang  folgte  Ki-siün  und  begehrte  Gold.  Als  er
            
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