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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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Pfizraaier.

Als  sie  auf  der  Strömung  herab  gelangte,  fand  sie  der  Statthalter ­
  von  Ho-yang  und  machte  davon  in  der  östlichen  Hauptstadt ­
  Mittheilung.  Thung,  König  von  Yuö,  sah  es  und  seufzte
verwundert.  Hierauf  beobachtete  er  die  Einrichtungen  und
ernannte  Kiün-su  zum  Grossen  des  glänzenden  Gehaltes  von
dem  Goldpurpur.  Er  schickte  heimlich  einen  Reisenden  mit
dem  Aufträge,  Kiün-su  zu  bewillkommnen  und  zu  bedauern.
3E  Pang-yö,  Beaufsichtiget-  des  Thores  sammt  dem
geraden  kleinen  Thore,  und  J||  Hoang-fu-wu-yl,
Heerführer  der  kriegerischen  Leibwache,  hatten  sich  vorher
und  nachher  von  der  östlichen  Hauptstadt  zu  der  Gerechtigkeit ­
  gewendet.  Sie  begaben  sich  beide  zugleich  an  den  Euss
der  Feste  und  legten  für  Kiün-su  Nutzen  und  Schaden  dar.
Das  grosse  Thang  verlieh  ihm  ferner  eine  goldene  Schliesse
als  Gewähr  dafür,  dass  er  nicht  sterben  werde.  Kiün-su  zeigte
zuletzt  keine  Neigung,  sich  zu  ergeben.
Seine  Gattin  kam  ebenfalls  an  den  Fuss  der  Feste  und
sprach  zu  ihm:  Das  Haus  der  Sui  ist  bei-eits  untergegangen,
der  Befehl  des  Himmels  hat  einen  Zugesellten.  Warum  quälet
ihr  euch  ab  und  nehmet  Unglück  und  Niederlage  auf  euch?  —
Kiün-su  sprach:  Die  Sache  der  Welt  ist  keineswegs  etwas,
das  von  einem  Weibe  verstanden  wird.  —  Hienxit  spannte  er
den  Bogen  und  schoss  nach  ihr.  Sie  stürzte  mit  dem  Schwirren
der  Sehne  zu  Boden.
Kiün-su  wusste  ebenfalls,  dass  die  Sache  nicht  durchzusetzen ­
  sei.  Sein  Entschluss,  sich  bis  zum  Tode  zu  vertheidigen,
war  jedoch  unwandelbar.  So  oft  er  auf  Reich  und  Haus  zu
sprechen  kam,  geschah  es  noch  niemals,  dass  er  nicht
schluchzte.
Er  sprach  einst  zu  seinen  Anfühi-ern  und  Kriegsmännern:
Ich  hin  ein  alter  Diener  des  Einkehrhauses  des  Gehäges,  mir
ward  fortgesetzt  Aufmunterung  und  Bevorzugung  zu  Theil.
Zu  der  grossen  Gerechtigkeit  gelangt,  erreiche  ich  es  nicht,
dass  ich  nicht  stei’be.  Gegenwärtig  wird  das  Geti-eide  vertheilt, ­
  es  wird  durch  mehrere  Jahi-e  gänzlich  verzehrt.  Hierdurch ­
  ist  das  Getreide  genügend.  Ich  erkenne  die  Sache  der
Welt  mit  Gewissheit.  Das  Haus  der  Sui  stürzt  und  verdirbt,
der  Befehl  des  Himmels  hat  einen  Ort,  wohin  er  sich  wendet.
Ich  werde  mein  Haupt  abhauen  lassen  und  es  euch  übergeben.
            
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