1028
Pfizmaier.
den hohen Willen. Man hiess ihn verbleibender Statthalter
von Tan-yang sein. Plötzlich schickte inan ihn nacli der
oberen Gegend des Stromes mit dem Aufträge, die Umfuhren
zu beaufsichtigen. Er wurde von dem Räuber
U-khi-tse gefangen.
Tse-yi sprach mit U-khi-tse und dieser unterwarf sich
daher mit seiner Menge. Man schickte ihn wieder, damit er
in Thsing-kiang zur Unterwerfung bewege. Da ereignete es
sich, dass Kaiser Yang getödtet wurde. Die Räuber erfuhren
es und meldeten es Tse-yi. Dieser glaubte es nicht und liess
diejenigen, die es ihm sagten, enthaupten.
Man wollte ihn ferner bitten, der Vorgesetzte zu sein.
Tse-yi leistete nicht Folge. Die Räuber ergriffen ihn hierauf
und brachten ihn an den Fuss der Mauern von j|| Lintsehuen.
Man hiess ihn in der Feste sagen, dass der Kaiser
gestorben sei. Tse-yi sagte davon das Gegentheil. Hierauf
wurde er getödtet. Er war um die Zeit siebzig Jahre alt.
Yao-kiün-su.
in der Landschaft Wei. Er hatte sich zur Zeit, als Kaiser
Yang noch König von Tsin war, dem Gefolge angeschlossen.
Als Kaiser Yang zu seiner Stufe gelangte, wurde Kiün-su nacli
der Reihenfolge zu der Stelle eines Anführers der Leibwächter
des Falkenangriffs versetzt. Gegen das Ende des Zeitraumes
Ta-nie (616 n. Chr.) erhoben sich die Räuber gleich Bienen
und viele Menschen wanderten aus oder begaben sich auf die
Flucht. Bloss die unter Kiün-su stehenden Abtheilungen blieben
unversehrt.
Später schloss er sich an M ^ M Khiö-thö-thung,
grossen Heerführer der kühnen Leibwache, und stellte sich der
gerechten Streitmacht 1 in Ho-thung entgegen. Plötzlich führte
Khiö-thö-thung seine Streitmacht zurück und entwich nach
Süden. Man setzte Kiün-su, weil derselbe Muth und Klugheit
besass, zum leitenden verkehrenden Statthalter von Ho-tung
1 Die gerechte Streitmacht ist die Streitmacht von Thang.