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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

Dio  Clasße  der  Wahrhaftigen  in  China.

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bedecken  zu  können,  stellte  er  sich  ihm  mit  zehn  Menschen
der  Umgebung  entgegen  und  wurde  von  den  aufrührerischen
Kriegern  getödtet.
Thung,  König  von  Yue,  auf  die  Einrichtungen  sich  berufend, ­
  verlieh  ihm  nachträglich  die  Stelle  eines  Grossen  des
glänzenden  Gehaltes  und  setzte  ihn  in  das  Lehen  eines  Fürsten
des  Reiches  IE  Ki.  Der  nach  dem  Tode  gegebene  Name
Sching’s  war  3#  IP  Wu-tsie.

Ynen-weu-tu.

TU  ^  Yuen-wen-tu  war  der  Sohn  des  älteren  Bruders
^  ^{3  Hiao-khiü’s,  Fürsten  von  Sün-yang. 1  Sein  Vater  |||J
Hiao-tsI  war  in  Diensten  von  Tscheu  kleinerer  grosser  Vorgesetzter ­
  und  allgemeiner  Leitender  von  Kiang-ling.
Wen-tu  war  von  Gemüthsart  gerade,  aufgeklärt,  verständig
und  hatte  Begabung.  In  die  Dienste  von  Tscheu  tretend,  wurde
er  ein  zur  Rechten  aufwartender,  oberer  vorzüglicher  Mann.
Im  Anfänge  des  Zeitraumes  Khai-hoang  (581  n.  Ohr.)  übertrug
man  ihm  die  Stelle  eines  inneren  Vermerkers  und  Hausgenossen,
dann  der  Reihe  nach  die  Stellen  eines  Leibwächters  der  zwei
Richterämter  der  Abtheilung  der  Rüstkammern  und  der  Untersuchung ­
  der  Verdienste.  Er  stand  an  beiden  Stellen  in  dem
Rufe  der  Fähigkeit.  Im  Wege  der  Hervorziehung  wurde  er
Gehilfe  des  obersten  Buchführers  zur  Linken  und  im  Umwenden
kleiner  Reichsdiener  des  grossen  Sammelhauses.
Als  Kaiser  Yang  die  Nachfolge  erhielt,  wurde  Wen-tu
im  Umwenden  Vorsteher  des  Ackerbaues  und  kleiner  Reichsdiener, ­
  Vorsteher  der  kleinen  Angestellten  und  Grosser.  Sodann
ernannte  man  ihn  zum  kaiserlichen  Vermerker  und  Grossen.
In  Sachen  der  Geschäfte  angeklagt,  wurde  er  freigesprochen.
Nach  nicht  langer  Zeit  übertrug  man  ihm  das  Amt  eines  Reichsdieners ­
  des  grossen  Sammelhauses.  Der  Kaiser  schenkte  ihm
allmälig  sein  Vertrauen.  Wen-tu  erntete  in  hohem  Masse  um
die  damalige  Zeit  Lobsprüche.

1  Yuen-hiao-khiii  ist  Gegenstand  eines  besonderen  Abschnittes  des  Buches
der  Sui.
Sitzungsber.  d.  phil.-hist.  CI.  XCVIII.  ßd.  III.  Hft.  65
            
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