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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

Die  Classe  der  Wahrhaftigen  in  China.

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Wen  von  Han  noch  keine  Kopftücher  statt  der  Mützen.  Es
ist  also  nach  den  Zeiten  des  Kaisers  Wen  verfertigt  worden.
Ich  sah  die  von  TG  m  Lu-yuen-ming,  in  Diensten  von
Wei  grossen  Vorstehers  des  Ackerbaues,  zusammengestellten
Verzeichnungen  der  Ahnentempel  der  Berghohen,  worin  es
heisst:  Es  gibt  göttliche  Menschen,  deren  Bild  man  aus  weissem
Edelstein  verfertigt.  Dieses  ist  mehrere  Zolle  lang.  Es  kommt
bisweilen  zum  Vorschein,  bisweilen  ist  es  verborgen.  Wenn  es
zum  Vorschein  kommt,  so  heisst  es  die  Geschlechtsalter  sich
ausdehnen  und  lange  währen.  Mich  niederwerfend,  bedenke
ich,  dass  derjenige,  vor  dem  ich  unter  den  Stufen  stehe,  dem
Himmel  entspricht,  dem  Volke  willfahrt,  den  Dreifüssen  die
Bestimmung  gibt.  Die  Götter  der  hohen  Berge,  der  Anhöhen
zeigen  sich.  Ich  wage  es,  dieses  ein  Glück  zu  nennen.
Dabei  verbeugte  er  sich  zweimal,  und  die  hundert  Obrigkeiten ­
  wünschten  sämmtlich  Glück.  Der  Himmelssohn  hatte
grosses  Wohlgefallen  und  beschenkte  ihn  mit  zweihundert
Stücken  Taffets.
Tsi  folgte  wieder  dem  Kaiser,  als  dieser  den  Berg  jztr
Thai-h'ang  hinanfuhr.  Eine  höchste  Verkündung  stellte  an  Tsi
die  Frage:  Wo  befindet  sich  die  Bergtreppe  ^  JjJ|  Yangtschang?
  —■  Tsi  antwortete:  Ich  untersuchte  den  erdbeschreibenden ­
  Theil  des  Buches  der  Han.  Daselbst  heisst  es:  In  Schangtang,
  Kreis  Hu-kuan,  befindet  sich  die  Bergtreppe  Yang-tschang.
—  Der  Kaiser  sprach:  Es  ist  nicht  an  dem.
Tsi  entgegnete  wieder:  Ich  untersuchte  das  von  ||t
±  £  Hoang-fu-sse-ngan  zusammengestellte  Buch  der  Erde.
Üaselbst  heisst  es:  Neunzig  Li  nördlich  von  Thai-yuen  befindet ­
  sich  die  Bergtreppe  Yang-tschang.  —  Der  Kaiser  sprach:
Es  ist  an  dem.  —  Dabei  sprach  er  zu  4-  &  Nieu-hung:
Von  Thsui-tsu-siün  1  gilt,  was  man  sagt:  Nach  Einem  fragen
und  zwei  Dinge  erfahren.
Im  fünften  Jahre  des  Zeitraumes  Ta-nie  (609  n.  Chr.)
empfing  Tsi  eine  höchste  Verkündung,  der  zu  Folge  er  mit
den  Gelehrten  Denkwürdigkeiten  des  Erdkreises  mit  Abbildungen ­
  in  zweihundertfünfzig  Büchern  zusammenstellte.  Als
er  es  an  dem  Hofe  überreichte,  fand  es  der  Kaiser  nicht  gut.
1  Tsu-siiin  ist,  wie  früher  angegeben  worden,  der  Jünglingsname  Thsui-tsi’s.
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