Die Classe der Wahrhaftigen in China.
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Der Gast fragte wieder, welche von den drei Lehren die
bessere sei. Sse-khien sprach: Die Lehre Buddha’s ist die
Sonne. Die Lehre des Weges ist der Mond. Die Lehre der
Gelehrten sind die fünf Sterne. — Der Gast war nicht fähig,
ihn zu widerlegen und stand ab.
Sse-khien sagte sein ganzes Leben hindurch -Gedichte her,
welche er in dem Busen trug. Plötzlich vernichtete er das
Buch, ohne dass er es den Menschen gezeigt hätte. Er erörterte
einst die Strafen, doch die Schrift, welche er hinterliess,
ist nicht vorhanden. Man brachte es in eine kurze Fassung,
welche lautete:
In den Einrichtungen und Vorschriften der Kaiser und
Könige stimmen die Abänderungen nicht überein. Man kann
verringern und vermehren, es ist nicht der Fall, dass man
hastig wechselt. In den gegenwärtigen Kammern ist das
schwerste der Tod. Man übt dadurch Härte, aber schreckt
nicht ab. Ein Wort sagt: Wenn ein Mensch den Tod nicht
fürchtet, kann man ihm nicht durch den Tod Furcht einflössen.
Ich bin der Meinung, man solle sich bei diesen Verbrechen
au die Leibesstrafen halten. Man haue einen Fuss ab. Bei
nochmaliger Uebertretung haue man die rechte Handwurzel
ab. Statt der Strafe der Verbannung entferne man drei Finger
der rechten Hand. Bei nochmaliger Uebertretung bringe man
die Handwurzel herab. Bei kleinen Diebstählen soll man mit
Tinte brandmarken. Bei nochmaliger Uebertretung mache man
drei Finger, welche gebraucht wurden, herabfallen. Folgt wieder
keine Unterlassung, so bringe man die Handwurzel herab. In
keinem Falle höre man auf. Dass man die unverlässlichen
Menschen nach den Gränzgegenden verbannt, bewerkstelligt
ausschliesslich Stufen des Aufruhrs. Man ruft dadurch zufällig
die westlichen Fremdländer herbei. Es ist nicht der Weg,
auf welchem man Ordnung zu schaffen trachtet. Spiel und
leichtsinniger Wandel sind die Keime der Diebstähle. Man
verbietet sie, aber tliut ihnen nicht Einhalt. Wenn man mit
Tinte brandmarkt, so kann man es. — Die Verständigen waren
ziemlich der Meinung, dass er das Wesen des Vorgehens erkannt
habe.
Li-sse-khien starb im achten Jahre des Zeitraumes Khaihoang
(588 n. Chr.) in seinem Hause. Er war um die Zeit