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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 98. Band, (Jahrgang 1881)

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P  f  i  z  m  a  i  c  r.

nur  selbst,  es  giebt  Niemanden,  der  es  weiss.  Jetzt  ist  das,
was  ieli  that,  auch  allen  bekannt.  Welche  verborgene  Tugend
sollte  es  da  geben?
Sse-khien  verstand  es  gut,  über  das  liimmelfarbene  Grundwesen ­
  zu  sprechen.  Es  befand  sich  einst  auf  dem  Sitze  ein
Gast,  welcher  an  die  Bedeutung  der  entsprechenden  Vergeltungen
des  Buddhahauses  nicht  glaubte.  Er  hielt  dafür,  dass  man  von
den  äusseren  Vorbildern  nichts  höre.  Sse-khien  belehrte  ihn,
indem  er  sprach:  ,Auf  die  Häufung  des  Guten  folgt  Glück,  auf
die  Häufung  des  Bösen  folgt  Verderben.  An  dem  hohen  Thore
wartet  man  auf  die  Einsetzung  in  das  Lehen,  an  dem  gefegten
Grabe  wartet  man  auf  die  Trauer  um  den  Toden.  Wie  sollte
dieses  nicht  das  Entsprechende  von  Glück  und  Unglück  sein?  Das
Buch  Buddhas  sagt:  Das  Rad  dreht  sich  auf  den  fünf  Wegen,
es  erschöpft  keineswegs  wieder  sich  selbst.  —  Dieses  hat  die
Bedeutung  dessen,  was  ^  Kia-I  sagt:  Die  tausend  Veränderungen, ­
  die  zehntausend  Umgestaltungen  beginnen  noch
nicht  und  haben  die  Gipfelung.  Plötzlich  ist  man  der  Mensch.
—  Der  Weg  Buddha’s  führt  noch  nicht  ostwärts,  und  der  Weise
erkennt  bereits,  dass  es  so  ist'.
,Endlich  ist  es  wie  bei  Kuen,  der  ein  gelber  Bär
wird,  ^  Tu-yü  wird  ein  Kukuk.  jgjg  ^  Pao-kiün  wird
ein  Drache.  4  J5Z  Nieu-ngai  wird  ein  wildes  Thier.  Der
weise  Mann  wird  ein  Schwan.  Der  kleine  Mensch  wird  ein
Affe.  ]|^  P’eng-seng  wird  ein  Schwein.  Jü-I
wird  ein  Hund.  Die  gelbe  Mutter  wird  eine  grosse  Schildkröte.
ÜC  M  Siuen-wu  wird  eine  Flussschildkröte.  |||J  Teng-I
wird  ein  Rind.  10  Siü-pe  wird  ein  Fisch.  “f*
Ling-hia  wird  ein  Rabe.  Das  Beflissene  der  Bücher  wird  eine
Schlange.  Der  frühere  Leib  :=^ü  jjpfo  Yang-yeu’s  ist  der  Sohn
des  Geschlechtes  Li.  Ist  dieses  nicht  das,  wovon  das  Haus
Buddha’s  sagt:  sich  verändern  und  verschiedene  Gestalten  annehmen ­
  ?‘
Der  Gast  erwiederte:  MT-st  Hing-tse-thsai  sagt:  Wie
könnten  Fichten  und  Pistazienbäume  zuletzt  mit  dem  Leibe
sich  in  Sumachbäume  und  Eichen  verwandeln?  —  Ich  halte
dieses  für  recht.  —  Sse-khien  sprach:  Dieses  ist  eine  ungleichartige ­
  Rede.  Die  Verwandlungen  werden  durch  das  Herz  zu
Stande  gebracht.  Wie  könnten  Bäume  ein  Herz  haben?
            
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