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Scliönb ach.
sin brüder vennainsame oder slahe, an dem der gwalt von
dem abte wirt gegeben. Di aver missetünt di sol man offenlihen
refsen, daz di anderen vorhte haben. Den cliinden sol
mau unz an daz funfzehent jär ir alders fleiz und hüte 1 der
zuht erbieten, iedoch mit mäze und redlihen. Swer in sterchorem
alter ihtes iht erbaldet an des abtes gebot, oder an den selben
chinden unbeschaidenlihen 2 ergrimmet, der sol der reglihen
zuht underligen, wan gesriben ist ,Daz du dir niht wil geschehen,
des solt du ain anderen begeben'.
LXXI. Daz di brüder an ainander gehorsam sein.
Daz gut der gehorsam sol man niht ain dem abt erbieten,
di brüder suln öch an ain ander also gehorsam sin, daz si
wizzen suln daz si mit disem wege der gehorsam sulen hinz
got gen. Dar umb 3 läzen wir vor des abtes gebot unt der
probste di er gesecet, den wir niht gestaten daz dechain sunder
gebot vor ge; dar nach über al sulen di jüngere (44 a ) iren
prioren mit allem fleiz gehorsam sein. Swer stritiger erfunden
wirt, den sol man dar umb refsen. Swelch brüder umb dechain
wenige Sache von dem abte oder von dechainem seinem prior
dechaine weis bestrafet wirt, entstet er sich des daz des priors
gemüte swäre si erzürnt oder bewegt ist, swie wenieh des si, 4
so sol er cehant an twal sich strechen öf di erden und lig als
lange ce sinen füzen an siner büze unz daz mit dem segen
disiu bewegunge gehailet werde. 5 Dem daz versmähet ze tun,
an des leibe sol manz rechen. Ist er aver frevel, so sol man
in von dem chlöster treiben.
LXXII. Von dem gütem erenst den di munche
haben sulen.
Als ain übel erenst ist der biterchait der von got sunderet
und laitct zu der helle, also ist ain güt erenst der von den
lästeren sunderet unt laitet ce got und cem ewigen leben.
Disen erenst sulen di munche üben mit hizeiger minne, daz
1 hote 2 ubeschaidenlichen 3 ub 4 zuerst sei, gestrichen
5 zuerst wirt, gestrichen