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Schön bach.
für di anderen, als vil sol er flizlicher 1 behalten der regel
gebot. Wirt der selbe probst erfunden daz er lasterwerich
ist oder betrogen wirt mit der ubermute, oder daz er di haiiigen
regel versmehet, so sol man in nach gotes gebot manen unz
cem vierden male. Bezzert erz niht, so tu man in von der
probstei und werd ain anderer an sine stat gesezet der des
wert sei. Ist daz er öch dar nach in der sampnunge 2 niht
geröbich ist unt gehorsam, so treib man in von dem chloster.
Jedoch sol der abt gedenchen daz er von allen sinen gerihten
got rede geben müz, daz vil leiht diu flamme des neides unt
des zorns di sei iht brenne.
LXVI. Von dem portner des chlosteres.
Man sol ain altherren secen ce der porten des chlosteres
der di leute chunne verneinen und (42 b ) antwurt geben, des
gedigenhait 3 im niht gestate daz er wandele oder muzich ge.
Der selbe portner sol aine celle haben bi der porten, so iemen
chumpt, daz er vinde der im antwurt. Unt sä so iemen chlophet
oder der arme rufet, so antwurt ,Deo gratias' und geb den
segen und mit aller semfte der gotes vorhte sol er schier antwurten
mit hiziger minne. Bedarf der portner liilfe, so sol
man im geben ain jungen bruder. Mag ez gesein, so sol daz
chloster also gestiftet werden, daz aller slaht list innerhalbe
des chlosteres werde geubet, daz ist daz waszer unt diu mul
unt der garte unt diu pliister, daz den munchen dechain not
sei daz si öz wandelen, wan ez alle weis iren seien unreth
chumpt. Wir wellen öch daz man dise regel ofte in der saninunge
les, daz sich dechain bruder von der unwize 4 iht entschuldige.
LXVII. Von den brüderen di man an den wech sendet.
Die bruder di man öz sendet di sulen sich enphelhen
der samnunge oder des abtes gebet, unt ce allen tagciten sol
man aller der gedenchen di abwurtich sint. So di bruder von
1 flizlichen; lat. Text: sotticilius, allerdings einige Hss. sollicite 2 sapnunge
3 gedigenchait 4 vorher verschrieben