Die Burgen und Schlosser Sndarabiens nach dom Ilrlil des Hamdäni. II.
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Sache uns entgegen in der Inschrift Prid. III, die ich hier in
Uebersetzung mittheile:
Mu'ähir, Sohn des Nähid, Sohn des Dahr m , Diener des
Ta’lab, des Herrn von Tar'at, weihte dem Ta’lab [von] Rijäm,
dem Barmherzigen, sicli selbst und seine Söhne Aus’il und
Hafn m und alle seine Kinder und seinen ganzen Besitz, am
Tage, da er vorgesetzt worden der Ueberwaclmng (?) von
Ka'ran und den Räucheraltären (o f y Jj) der Burg Rahabf’ilJ
und den Weihdenkmälern von Nuwäs und allen Räucheraltären
(°TYS1)> [die gestiftet worden sind| dem Ta’lab ... 1
Nachdem nun die Bedeutung des Wortes o'j’y^ mit
Sicherheit erschlossen worden ist, werde ich im Folgenden die
meisten Inschriften zusammenstellen, in denen die Wurzel o'j’Y
vorkommt.
In Sirwäh findet sich auf einer alten ellipsenförmigen
Tempelmauer folgende Inschrift (Fr. IX = H. 50):
mix?nihhiihn^m)ry3m[°y^i4niy)]Hiih°N?iYH
i3m®mhHi3®iiirtixft®y®iHhxmi3X3)Yi°Yi3®TiY‘[
m®i3?3Y i xHin®m3ihin®i)xs°nm3Y®mnym®
Um ein genaues Verständniss dieser Inschrift zu ermöglichen,
führe ich hier eine ähnliche Tempelinschrift, die in
El-Mihyar bei Ma'in sich findet. Hai. 257:
ix?ni^oA)is>iyr j i®iTHnih^ifii^i°NTnhisni'[NAin)^iy
)IHX?niNS>l*Bn$m)XS°
mnY®m?>mhni3n°^hixihihiif>iho*i)xs°im
m^y®
Beide sind Tempelbauinschriften, von denen die eine
von einem sabäischen, die andere von einem ma'inischen Könige
gesetzt worden ist. Dem Worte der ersten entspricht
SNTr^lTHn der zweiten. In Saba’ wird ein ,Tempel des
’AlmaqalT Y'i’SlIh I XTÜ» in Ma'in ,Rasaf, der Tempel des
Attar von Qabd m “ erbaut. Dem dunkeln Worte XA®Y® ent '
spricht das bekannte o|g)© ,richten, ordnen, in den Schutz
stellen“. Dem |3®“||1 entspricht | ^[1° I X1h1 h 1»alle
Götter der Stämme“, so dass man 3®11 1fn »die ganze Corpo-Vad.
zu dieser lusclirift Mordtmann, Zeitschrift d. D. M. G. XXX, S. 31 ff.
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