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D. II. Müller.
,Ham'att, Sohn des Wasbän, Diener des Samah'ali,
weihte dem 'Attar dieses Dankgeschenk und alle seine
Kinder, am Tage da er vorgesetzt worden ist (d. h.
die Oberaufsicht erhalten hat) über die MHT von
Dirw und die MHT von QBLTN, als eine Weihung
des ('Attar) von Jahar. Zu Ehren des 'Attar und
’Almaqah.'
Durch die Verbindung des Wortes o'j’y^ mit dem
Namen des Räuchergewürzes ©)0 ist evident, dass
°?Y3 nur Räuchergefäss, Räucher-Altar oder -Tempel
bedeuten kann. Das Wort HXTü'{’ bezeichnet möglicher
Weise auch eine Räucherspecies.
Zu der Uebersetzung dieser Inschrift muss ich noch
einige Worte der Begründung hinzufügen. Halevy hält
für einen gebrochenen Plural von £jjY] und übersetzt Votivstein,
ebenso Prätorius: ,Opferstein'. Abgesehen davon, dass
eine Form nie gebrochener Plural von einer Form
sein kann, darf man H^jjrhSI schon desswegen nicht ,Votivstein'
übersetzen, weil Reh. 10, 1, 3 die Rede ist von einem
I HflVHN I einem ,Maslamän aus Gold'. Desswegen übersetze
ich L i5|''] r L |S3 mit Osiander ,Dankgeschenk' (vgl. hebräisch
D’Ü^u?) und glaube, dass es sich auf den Altar selbst bezieht.
SIM'I’X I 3®T übersetzt Halevy ,le jour oü il a tcrmine';
ebenso Mordtmann (Z. D. M. G. XXX, 29). Da jedoch $|t>K’X)
wie aus allen uns vorliegenden Stellen hervorgeht, V. Form
von ^N'r’ = [»tXäj ist, so glaube ich nicht, dass man hierfür
die Bedeutung ,vollenden', die übrigens an den wenigsten
Stellen passt, annehmen darf.
| ©Y>|'1® 11iu® hielt Osiander für einen Nominativ; Prätorius
und Halevy drücken sich so dunkel aus, dass man nicht
weiss, wofür sie es halten. Ich halte es entschieden für einen
Accusativ. Nach meiner Auffassung ist hier der Weihende
ein Priester, der, indem er sein Amt antrat, sich selbst und
seine Kinder dem Gotte weihte. In gleicher Weise sehen wir
in der oben S. 971 übersetzten Inschrift (Fr. 56), dass der
Priester ®<:) der Dat-Gadrän seine Söhne und den ganzen
Besitz den Göttern weihte. Noch deutlicher tritt diese That-