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D. H. Müller.
®)B = , das nach den arabischen Lexicographen
den ,Kamkämbaum‘ bezeichnet, nach Gauliari auch das Harz
dieses Baumes A; ^ IL+Üt 'iy& Loj?
r LCXJI- Damit ist sicher hebr. , *11£, ein aus Harz bereiteter
Balsam, zu vergleichen. Die Wurzel ^yö bedeutet eigentlich
,fliessen'.
= flXl+5^ welches die arabischen Lexica erklären:
0 O
Ovi' »I ktLLc j»LC*.Xi! ,Kamkäm bedeutet das Harz
oder die Rinde des Dirwbaumesk Damit identisch ist sanskrit
kankom, griech. y.ä-f/.ap.ov, ein orientalisches Baumharz zum
Räuchern und in der Medicin gebräuchlich. 1 Im Hebr. heisst
es 03*15> das ein wohlriechendes Gewürz ist und wie auf
unserer Inschrift so auch im hohen Lied 4, 14 neben der
Narde erwähnt wird: ruüb t; 53 dj? poapn nag D5*i3] tij
D'Oir? ■’v'xn 5s Üj? nibnsi “10 ,Narde und Kamkam (karkomj,
Würzrohr und Zimmet sammt allen Weihrauchbäumen, Myrrhe
und Aloe nebst den edelsten Wohlgerüchen'. Bei Plinius
12, 98 wird, wenn unsere Vermuthung richtig ist, Kankäm
neben Dirw erwähnt: Ex confinio casiae (ny’ifip) cinnamique
(J103p) et cancamum (D3“13 ^LXlIs') ac tarum (=invehitur.
Sonst wird D3“13 mit crocus zusammengestellt.
(XIr 1 !<{> — Jom.3, das von Neswän s. v. erklärt wird:
c p u „ ,
udAjül Aehnlich Plinius 12, 41: Radix costi gustu
fervens odore eximio frutice alias inutili duo ejus genera
nigrum et quod melius candicans. Dass man das Cost zur Bereitung
der Narden verwendet hat, sagt Plinius ausdrücklich
13, 15; dass es zum Räuchern gebraucht wird 22, 118: Odorum
causa unguentorum et deliciarum, si placet, etiam supersti-1
Vgl. Dioscorides I, 23: Cancamum est arboris Arabicae lachryma, myrfham
quadantenus referrens, virosi gustus: qua quidem tanquam suffimento
utuntur. Ea qiibque vestes additis myrrlia et styrace suffimigantur. Dass
Cancam mit Myrrhe und Styrax vermischt zu werden pflegten, gebt
auch aus den weiter anzuführenden Stellen hervor.