Die Burgen und Schlösser Südarahiens nach dem Iklil des Hamdäni. II. 967
Diese Inschrift ist mit der vorigen identisch, nur ist der
Urheber dieser Inschrift der Vater des Urhebers der vorigen,
woraus wir also schliessen können, dass die Dammbauten am
rechten Ufer von Samah'ali Januf begonnen und von seinem
Sohne Jata'amar Bajjin vollendet worden sind. Dass diese Könige
der ältesten Periode der sabäischen Geschichte angehören,
werden wir später zu beweisen suchen. Die übrigen
Inschriften, welche sich noch auf den Dammbauten des rechten
Ufers finden, sind von geringem Belang; da man jedoch annehmen
darf, dass diese am rechten Ufer des Flusses, der
Stadt Ma’rib zunächst gelegenen Dammbauten die ältesten Bestaiidtheile
des Dammes bildeten, während die links des Flusses
liegenden Bauten einer spätem Periode angehören, wollen wir
einige der winzigen Fragmente hier verzeichnen, weil sie
einiges Licht auf die älteste Periode verbreiten werden:
Fr. XV: ,Er baute, am Tage da er Opfer darbrachte dem 'Attar vou .. 1
Fr. XVI: ,. . . m, Priester des Almaqah 12
Fr. XVII: ,und er brachte Käueheropfer im Heilpgthum dar . .‘ 3
Fr. XX: ,Ein Weihdenlunal des Dü-Samäwi‘ 4
Fr. XXI: ,. . tm Sirwfili . . . .‘ 5
Also kommen 'Attar, ’Almaqah, Dü-Samawi, dann der Name
der Burg Sirw äh schön in dieser alten Zeit vor.
Wenden wir uns auf die linke Seite des Flusses, so lesen
wir auf dem Kegel A' die Inschrift
Fr. 29: ,Kariba’il Bajjin (der Herrliche), Sohn des Jata'amar, Fürst von
Saba’ baute den Tempel . . .‘ 6
Auf andern Theilen des Dammes:
Fr. 31: ,Damar'ali Dirrih, König von Saba 17
Fr. 33: ,Jada'il Watär (der Grosse). 18
Auf dem grossen Mauerdamm M kommen mehrere Lischriften
vor, die jedoch zum Theil belanglos, zum Theil un-1
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