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herausgenommen, als zur Isolirung des serbischen Volkes dienlich
ist. Da dieses die Hauptsache, das andere aber die Neben-Dann
— es war der Tag der Himmelfahrt — krönte Saba, umgeben von
den Bischöfen Serbiens, seinen Bruder zum Könige, wobei der purificirte
Text auslässt, dass diese Krönung mit der römischen Königskrone stattfand.
Man nannte Stefan seitdem pervoventchan, den erstgekrönten,
da vor ihm Keiner die Krone erhalten. Der Erstgekrönte legte ein
Glaubensbekenntniss in die Hände seines Bruders ab, dieser gab die
Mittel an, wodurch man sich von der Häresie bewahren könne und bereiste
dann das Land, die weiteren Einrichtungen zu treffen. Wir verehren
die Bilder, so lautete das serbische Symbolum, das lebenbringende
Kreuz, die sieben Mysterien des neuen Testamentes, wir glauben, dass
wir unter dem Zeichen des Brodes und Weines den Leib und das Blut
Christi empfangen, wir küssen die heiligen Reliquien und verehren sie
in unseren Kirchen, wir glauben und bekennen Alles, was uns von Gott
in dem Evangelium übergeben und von den heiligen Vätern als Weg des
Lebens bezeichnet wurde. Von Schule, von Unterricht, von Theologie,
von Wissenschaft war keine Bede. Der Berg Athos, seine Mönche und
Einsiedler waren die geistigen Führer, das Haus Nemanja eine Art von
heiliger Familie, von der, wo es Noth that, Wunder ausgingen, das Volk
hatte zu gehorchen und es wird nicht vergessen, dass jede Kirchenfeier mit
einer guten Mahlzeit schloss. 11. Von Serbien geht der Erzbischof nach
Ungarn, dessen König Andreas aus Eifersucht gegen den Erstgekrönten
diesem dem Krieg erklärt hatte. Andreas zeigt sich selbst dem Erzbischöfe
sehr wenig willfährig, bis dieser durch ein Wunder ihn nicht
blos zum Frieden bewegt, sondern König Andreas beichtet ihm auch und
Saba heilt ihn vom Aussatze der Häresie. 12. Nach Serbien zurückgekehrt,
findet er König Stefan tödtlich erkrankt. Dieser will Mönch werden, der
Erzbischof zögert aber, ihn aufzunehmen und Stefan II. stirbt, ohne das
Mönchshabit erlangt und über die Nachfolge bestimmt zu haben. Als
Saba endlich kommt, weckt er den todten Bruder wieder auf, gibt ihm die
Mönchstonsur, Stefan ernennt noch seinen Sohn Badoslav zum Nachfolger,
beichtet, communicirt und stirbt dann zum zweiten Male. Saba aber
salbt und krönt seinen Neffen Badoslav und wallfahrtet dann, von dem
neuen Könige reich beschenkt, nach Jerusalem. 13. Von Jerusalem geht
Saba nach Bithynien zu dem Kaiser Johann Vatatzes, der ihn nach dem
Athos geleiten lässt, von wo er aufs Neue nach Serbien zu König Badoslav
geht, der, um seine Verirrungen gut zu machen, Mönch wird, worauf
ihm sein Bruder Vladislav 1230 nachfolgt, den gleichfalls Saba salbt und
krönt. Er bezeichnet einen seiner Schüler, Arsenios, als seinen Nachfolger
und geht über Diocletia zu Schiffe wieder nach Jerusalem, nach
Alexandria, nach der Thebais, nach dem grossen Babylon, und über
Antiocliia, Grossarmenien, überall Beliquien suchend und auch findend,
nach Constantinopel (Tsarograd) und endlich zu seinem Freunde, dem
bulgarischen Czaren Aciene (Johann Äsen II.), der die bulgarische Kirche