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Hö fler.
lingen musste, immer als grossartig zu bezeichnen ist. Ala
aber der Hegumen Saba sich aus der Einsamkeit der Athosklöster,
aus den stillen Bergen mit ihren Lauren erhob, wandte
er sich nicht wie Cyrill und Methud nach Rom, wo beide
Brüder zu Bischöfen erhoben wurden, sondern während sich
seine Brüder um eine Königskrone für Serbien in Rom bewarben,
wurde er durch den schismatischen Patriarchen von
Nicäa Erzbischof von Serbien! Nichtsdestoweniger setzte er
dann bei dem romäischen Kaiser und dessen Patriarchen durch,
dass die künftigen serbischen Erzbischöfe unabhängig vom
Patriarchen von Constantinopel (Nicäa) durch das serbische
Episcopat gewählt wurden und wandte er sich hierauf seinem
Heimatslande zu, um die Dynastie, zu welcher er gehörte,
mit geistlichem Ansehen zu befestigen, wobei er es für keinen
Eintrag in fremde Rechte erachtete, seinen Bruder Stefan mit
der von Rom empfangenen Krone (nochmals) zu krönen und
so nach diesem auch seine Neffen Rodoslav und Wladislaus.
Seine geistige und geistliche Thätigkeit gehört somit nicht nur
Serbien ganz besonders an, sondern vor Allem seinem Hause,
dessen ziemlich starke moralische Defecte er durch sein kirchliches
Ansehen bedeckte und das er, wenn wir seinem Biographen
glauben dürfen, in dem Momente in eine Rom feindliche
Stellung versetzte, als er die neuen Könige mit der
römischen Krone krönte. Der innere Zwiespalt, der durch
die serbische Geschichte hindurch geht und diese vielfach in
ein Gewebe von Lüge und Treulosigkeit verflicht, steht dadurch
mit der Wirksamkeit des heiligen Saba in unmittelbarem
Contacte. Wir wissen positiv, dass der Gründer des Königshauses
Nemanja, der nachherige Mönch Simeon, Sabas Vater,
Katholik war; sein eigener Sohn und Nachfolger ist es, der
dieses aussprach. Der Biograph Saba’s lässt seinen Helden
und Heiligen als den Bekämpfer der Häresie erscheinen, unter
welcher die x-ömische Kirche zu verstehen ist, an welche nichtsdestoweniger
die Könige fort und fort sich wenden, um sie
dann wieder treulos aufzugeben. So weiss denn wohl Saba
seinen Geist der serbischen Geschichte einzuhauchen; aber
seine Wirksamkeit steht der Methuds ebensoweit nach, als der
blos serbische Gedanke hinter dem allgemeinen slavischen
Methuds zurücksteht. Methud, vom Hauche der Griechen und