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Reiches durch die Osmanen endigt und auch das Königreich
Bosnien in die Katastrophe hineinzieht, folgt der Kampf der
Westslaven gegen die Deutschen, die husitisch-nationale Erhebung
der Czechen, welche keinen Anstand nehmen, die Blüthe
ihres karolingischen Zeitalters zu zerstören, um nur Böhmen
ausschliesslich czechisch zu machen, und der Streit der Polen
und Litthauer gegen die Deutschherren, welche endlich der
Krone Polens unterworfen werden; und als drittes Moment die
allmälige Emancipation der Moskowiten vom tatarischen Joche.
Hier das Emporkommen eines gräulichen Absolutismus', der
sein Gegenstück nur im osmanischen Reiche wiederfindet; in
Böhmen eine Adelsherrschaft, die nach Willkür über die Krone
verfügt und die Massen knechtet; in Polen die Anfänge jener
Freiheit, die kein festes Staatengefüge aufkommen lässt; in
Russland der völlige Abschluss der slavisehen Welt nach Aussen,
in Polen und Böhmen der ausgesprochenste Antagonismus gegen
alle Elemente deutscher Cultur und soweit es möglich ist die
Slavisirung der deutschen Bauern und Bürger, der Sieg der
Slaven über die deutschen Ritter, über die erbberechtigten
fürstlichen (deutschen) Geschlechter, über den deutschen Clerus,
den deutschen Gelehrten, den deutschen Bürger, den deutschen
Bauern und der Triumph der polnisch-litthauischen Jagellonen
in Polen, in Böhmen, in Ungarn bis zur Katastrophe von 1526!
§• 3.
Der erste Zeitraum (375—626).
Es ist wohl kein Zweifel vorhanden, dass, während die
Gothen im Laufe des zweiten Jahrhunderts der christlichen
Aera in das römische Reich eindrangen, das wichtige Dacien
ihnen überlassen werden musste, sie sich schon als Bewohner
der Donauprovinzen ansahen, vor Thessalonike rückten, Philippopolis
eroberten, bei Naissos (Nisch) mit ihnen gekämpft
werden musste, die zahlreichen slavisehen Stämme Zeit gewannen,
ihnen nachzurücken und in der Nähe der Sümpfe und
Altwässer an den Donaumündungen sich niederzulassen, wo
sie den römischen Geographen als Venedi bekannt sind. Ihr
geschichtliches Auftreten aber fällt mit dem Ereignisse zu-