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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

Zn  den  Persius-Scholien.

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beachtenswertheii  Heilungsvorschlag  auf  den  ersten  Blick  an
die  Hand  gaben.
Der  erste  Theil  bietet  also  nach  der  Ueberschrift  Cornuti
und  nach  dem  Verse:  .Adsit  prineipio  virgo  Maria  ineo'  die
bekannte  ausführlichere  Vita  des  Persius  (Jahns  Ausg.  p.  233;
Reifferscheids  Suetön  p.  72);  die  Abweichungen  vom  Jahn’schen
Texte  sind  hier  nicht  sehr  bedeutend  und  decken  sich  meist  mit
bereits  auch  aus  anderen  Hss.  notirten  Varianten;  bemerkenswert!! ­
  nur  zur  Charakteristik  etwa  kurz  Z.  1  nonarum  decembrium
(nonarum  V.,  nonarum  decebris  Prag.),  Z.  21  quin  in  illo  esse
uera  poemata  diceret;  sua  —  faceret  fehlt,  vgl.  z.  St.  jetzt  Reiff,
p.  73,  Z.  32  exemplo  fuit  sufficientis,  Z.  38  Scriptitauit  et
raro  et  tarde,  Z.  40  ut  quasi  functus  esset  leuiter  contraxit
Cornutüs,  Z.  45  Omnium  eorum  autor  fuit  Cornutus  matri(n)
ut  abhorreret,  Z.  51  cuius  libri  principium  (=  Prag;  Bern.).
Nach  dieser  Vita  folgen  die  Worte:  Satirae  proprium  est
—  significet  und  In  hac  praefatione  —  quin  de  Omnibus  dicat,
die  bei  Jahn  p.  241  Z.  13—20,  zum  Theil  aber  auch  in  den
Berner  (Kurz  p.  1)  und  Prager  Scholien  (Kvic.  p.  6)  und
im  Voss.  1  (Kissel  p.  15)  sich  finden,  so  dass  Jahns  Bemerkung ­
  zum  zweiten  Absatz  dieser  Stelle  (In  hac
praefatione  dicit  cef.j  ,Sequentia  habent  tantum  P  1  Erl. 4
jetzt  durch  den  Zusatz  von  noch  einer  Reihe  von
Codices  zu  erweitern  ist.  :  Unsere  Hs.  stimmt  in  der  Leseart ­
  fallit  audientes  mit  Voss,  und  Prag.  Der  Anfang  jenes
zweiten  Absatzes  lautet  hier:  In  hac  praefatione  dicit  se  non
poetam  sed  opopem  esse  et  dicit  se  ferne  coacfum  sicut  et
ceteros  ad  scribendi  aspirasse  conatum.  Die  in  den  von
Jahn  benutzten  Codices  -an  diese  Reihe  der  Vorbemerkungen
sich  anschliessende  Stelle  Hic  tarnen  fabulam  tang-it  cef.,  die,
wie  schon  Jahn  (p.  241  A.  3),  erkannte  und  wie  es  jetzt  die
richtig  erhaltene  Anordnung  im  Prag.  (Kvic.  p.  7),  Vind.  2
(Göbel  p.  131),  Mon.  (Thom.  p.  255),  •  Bern.  (Kurz  p.  2),  sowie
das  Lemma  im  Voss.  1  (Kissel  p.  16)  bestätigt,  zum  Anfang
des  Prologes  gehört,  finden  wir  in  unserem  Codex  im  zweiten,
nicht  den  Namen  des  Cornutus  tragenden  Commentar
an  der  betreffenden  Stelle  des  Prologes.
Hier  im  ersten  Commentar  reihen  sich  nun  gleich  an  die
oben  besprochenen  Worte  die  Scholien  zum  Prolog  und  zu  den
            
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