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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

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Pf  izmai  er.

Liang,  König  von  Han.
Liang,  nach  seiner  Absetzung  der  gemeine  Mensch
Liang  genannt,  war  der  fünfte  Sohn  des  Kaisers  Kao-tsu.  Sein
Jünglingsname  ist  i|p  Te-tschang.  Man  erwähnt  ihn  auch
mit  dem  kleinen  Namen  jbfe  Khie.  Im  ersten  Jahre  des  Zeitraumes ­
  Khai-hoang  (581  n.  Chr.)  zum  Könige  von  Han
erhöhen,  wurde  er  im  zwölften  Jahre  desselben  Zeitraumes
(592  n.  Chr.)  Landpfleger  von  ||g  Yung-tscheu.  Hierzu  gab
man  ihm  die  Stellen  eines  oberen  das  Reich  als  Pfeiler  Stützenden ­
  und  eines  grossen  Heerführers  der  Leibwache  zur  Rechten.
Nach  einem  Jahre  wurde  er  im  Umwenden  grosser  Heerführer
der  Leibwache  zur  Linken.
Im  siebzehnten  Jahre  des  Zeitraumes  Khai-hoang  (597
n.  Chr.)  austretend,  wurde  er  allgemeiner  Leitender  von  ^
Ping-tscheu.  Der  Kaiser  besuchte  die  Landstriche  Wl  W  en
und  ^  Thang  und  schickte  ihn  fort.  Zwei  und  fünfzig
Landstriche  östlich  von  den  Bergen  bis  Thsang-hai
und  südlich  bis  an  den  gelben  Fluss  wurden  sämmtlich  von
ihm  beaufsichtigt.  Man  gestattete  ihm  besonders,  nach  Umständen ­
  sich  nicht  streng  an  die  Gesetzabschnitte  und  Erlässe
zu  halten.
Im  achtzehnten  Jahre  des  Zeitraumes  Khai-hoang  (598
n.  Chr.),  zur  Zeit  der  Dienstleistung  von  Liao-tung,  machte
man  Liang  zum  ursprünglichen  Vordersten  des  einherziehenden
Kriegsheeres.  Als  er  an  der  Spitze  der  Heeresmenge  an  den
Fluss  Liao  gelangte,  entstanden  Krankheiten  und  Seuchen.
Er  richtete  nichts  aus  und  kehrte  zurück.
Im  neunzehnten  Jahre  des  Zeitraumes  Khai-hoang  (599
n.  Chr.)  verletzten  die  Türken  die  Versperrungen.  Man  machte
Liang  zum  ursprünglichen  Vordersten  des  wandelnden  Kriegsheeres. ­
  Schliesslich  blickte  er  nicht  auf  die  Waffen  herab.
Liang,  in  Betracht  ziehend,  dass  er  sich  bei  den  Aufstellungen ­
  der  auserlesensten  Krieger  der  Welt  befinde,  dass
der  grosse  Sohn  verleumdet  und  abgesetzt  wurde,  lebte  in  beständiger ­
  Furcht  und  machte  im  Geheimen  andere  Entwürfe.
In  einer  Meldung  an  Kao-tsu  sagte  er,  die  Türken  seien  eben
stark,  Thai-yuen  sei  eine  wichtige  Niederhaltung,  es
            
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