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Barlegungen aus der Geschichte des Hauset Sui. 69b
schlechtsalter, auf ewig heimkehren werde zu der Erde der
Quellen. Mich niederwerfend, habe ich Begehren nach Wohlwollen
und Gnade, nach Verleihung des herabgelassenen Erbarmens,
nach dem noch übrigen Athem in einer endlosen
Zwischenzeit. Ich hoffe, die verwaisten Söhne sehen zu
dürfen, ich bitte, dass man uns mit einer einzigen Höhle beschenke,
unsere Gebeine einen Platz haben heisse. Die verwaisten
Söhne sind meine geliebten Söhne.'
Der Kaiser liess jetzt eine höchste Verkündung herab
gelangen, in welcher er Sieu dessen Verbrechen vorhielt. Dieselbe
lautete:
,Deine Stelle ist diejenige eines Dieners und Sohnes, dein
Gefühl begreift in sich Haus und Reich. Durch Schö verpflichtetest
du dich zu etwas Wichtigem, man überliess es dir,
damit du es niederhaltest. Du verwirrtest in den Rechnungen
das Beständige, trügest in dem Busen Böses, freutest dich über
Unglück. Du schieltest nach den zwei Palästen, hofftest lange
Zeit auf Himmelsunglück und Zwiespalt. Du enthieltest und
brachtest herein das Unumschränkte, knüpftest und fügtest zusammen
seltsame Endpunkte. Ich war mit dir nicht einig:
du beobachtetest sofort und spähtest. Es war Aussicht, dass
ich nicht aufkomme: du hattest sofort andere Gedanken.'
,Der kaiserliche grosse Sohn ist dein älterer Bruder, er
sollte in der Reihenfolge nach eingesetzt werden. Du verliessest
dich vorläufig auf ungeheuerliche Reden. Du sagtest: Er stirbt
nicht auf seiner Stufe. Du nanntest eitler Weise Ungeheuerlichkeiten
der Dämonen. Ferner sagtest du, du könnest nicht
in das Amt eintreten. Du sagtest, der Beobachtung der Knochen
gemäss seiest du kein Di° ne i' unter den Menschen, bei deiner
Beschäftigung mit der- Tugend seiest du würdig, die wichtigen
Geräthe in Empfang zu nehmen. Du sagtest eitler Weise,
1 m Thsing-tsch’ing schicke einen Höchstweisen hervor.
Du wolltest durch dich selbst diesem entsprechen. Du gäbest
fälschlich vor, in Yi-tscheu sei ein Drache erschienen. Du
sprachest zuversichtlich von glücklichen Vorzeichen, verdeutlichtest
wiederholt den Geschlechtsnamen ^ Mö-yi. 1 Du
1 Die zwei Zeichen 7h Mö-yi ,Wechseln des Holzes“ bilden, mit
Hinzusetzung eines Striches bei dem letzteren, das Zeichen Yang,
den Geschlechtsnamgn der Kaiser von Sui.