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Darlegungen aus der Geschichte des Hauses Sui.
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Der Kaiser sah ihn, aber sprach nicht mit ihm. Den nächsten
Tag liess er ihn durch einen Abgesandten scharf zur Rede
stellen. Sieu entschuldigte sich, indem er sagte: Ich trug zu
meiner Beschämung die Gnade des Reiches, trat aus und blickte
auf Gehäge und Berghöhen herab. Ich war nicht fähig, das
Gesetz in Empfang zu nehmen. Dieses Verbrechen verdient
zehntausendfachen Tod. — Der kaiserliche grosse Sohn und die
Könige brachten unter Thränen diese Entschuldigung zu Ohren.
Der Kaiser sprach: Vor Kurzem vergeudete der König
von Thsin Werthgegenstände. Ich belehrte ihn vermittelst der
Wege des Vaters. Jetzt schädigt Sieu wie ein Holzwurm das
geborene Volk. Ich weise ihn vermittelst der Wege des Gebieters
zurecht. — Hiermit übergab er ihn den Bewahrern des
Gesetzes.
JH $1 Khing-tsching, Angestellter des eröffnenden Sammelhauses,
machte Vorstellungen und sagte: Der gemeine Mensch
Yung ist bereits abgesetzt, der König von Thsin ist gestorben.
Kinder und Söhne desjenigen^ vor dem ich unter den Stufen
stehe, sind nicht viele vorhanden. Wie kann man es so weit
kommen lassen? Doch der König von Schö ist von Gemüthsart
sehr empfindlich. Wenn man ihn ernstlich zur Rede stellt,
ist zu fürchten, dass er sich nicht unversehrt erhalten wird.
Der Kaiser war sehr zornig und wollte Khing-tsching
die Zunge abschneiden lassen. Hierauf sagte er zu den versammelten
Dienern: Man soll Sieu auf dem Markte enthaupten
und sich dadurch vor den hundert Geschlechtern entschuldigen.
— Er befahl jetzt Yang-su, ^ ^ Su-wei, Zjii ^ Nieu-hung,
m st Lieu-schö und Anderen, Sieu zu richten.
Der grosse Sohn verfertigte hierauf eine Bildsäule, schrieb
auf sie Geschlechts- lind Jünglingsnamen des Kaisers und des
Königs von Han, 1 band ihr die Hände, schlug ihr einen Nagel
durch das Herz und hiess Menschen sie an dem Fusse des
blumigen Berges vergraben. Er hiess dann Yang-su sie hervorholen.
Ferner verfertigte er eine schuhlange Tafel mit der
Aufschrift: Ungehorsame Diener, verderbliche Söhne spielen
ausschliesslich mit der Handhabe der Macht. Derjenige, vor
dem man unter den Stufen steht, bewahrt nur leere Geräthe,
1 Der König von Han ist Liang.