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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

Darlegungen  aus  dev  Geschichte  des  Hauses  Sui.

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nicht,  wodurch  ich  dich  zur  Rede  stellen  kann.  —  Tsiün
schämte  sich  und  war  von  Furcht  erfüllt.  Seine  Krankheit
war  sehr  arg.
Der  grosse  allgemeine  Beaufsichtiger  J|L  t  j|£  Hoangfu-tung
  richtete  eine  Denkschrift  empor,  in  welcher  er  bat,
dass  man  den  König  wieder  in  sein  Amt  einsetze.  Der  Kaiser
gewährte  es  nicht.  Nach  einem  Jahre  ernannte  er  Tsiün  in
Rücksicht  auf  dessen  schwere  Krankheit  wieder  zum  oberen
das  Reich  als  Pfeiler  Stützenden.
Im  sechsten  Monate  des  zwanzigsten  Jahres  des  Zeitraumes ­
  Khai-hoang  (600  n.  Chr.)  starb  Tsiün  in  dem  Wohngebäude ­
  von  Tlisin.  Der  Kaiser  stiess  einige  Male  einen
Klageruf  aus  und  liess  es  hierbei  bewenden.  Er  befahl,  die
von  Tsiün  angefertigten,  von  Verschwendung  und  Pracht
zeugenden  Gegenstände  sämmtlich  zu  verbrennen.  In  einem
höchsten  Erlasse  gebot  er,  dass  man  sicli  bei  den  zum  Geleite
des  Verstorbenen  dienenden  Geräthschaften  der  Sparsamkeit
befleissige  und  dieses  zur  späteren  Richtschnur  nehme.
Die  Amtgenossen  des  Sammelhauses  des  Königs  baten,
eine  Steintafel  aufstellen  zu  dürfen.  Der  Kaiser  sprach:
Trachtet  man  nach  einem  Namen,  so  ist  ein  Hauptstück  in
den  Büchern  der  Geschichtschreiber  genügend.  Wozu  brauchte
man  dieses  durch  eine  Steintafel  zu  thun?  Können  Söhne  und
Enkel  ihn  nicht  bewahren,  so  errichten  die  Diener  des  Hauses
mit  den  Menschen  nur  einen  niederhaltenden  Stein.
Weil  die  Königin  von  dem  Geschleckte  Tksui  den  König
vergiftet  hatte,  liess  man  eine  höchste  Verkündung  herabgelangen, ­
  in  welcher  sie  abgesetzt,  losgetrennt  und  mit  dem
Tode  in  ihrem  Hause  beschenkt  wurde.
Hao,  der  Sohn  Tsiün’s,  war  von  der  Königin  von
dem  Geschlechte  Tlisui  geboren.  Der  gemeine  Sohn  Tsiün’s  ^
hiess  m  Tsch’an.  Sämmtliche  Diener  sagten  in  ihrer  Berathung:
  Im  Sinne  des  Frühlings  und  Herbstes  ist  die  Mutter
durch  den  Sohn  vornehm,  der  Sohn  ist  durch  die  Mutter  vornehm. ­
  Da  der  vornehme  Stand  so  beschaffen  ist,  lässt  sich
das  Verbrechen  erkennen.  Zu  den  Zeiten  der  Han  war
El-I  eines  Verbrechens  schuldig.  Ihr  Sohn  wurde  sofort  abgesetzt. ­
  Die  Kaiserin  von  dem  Geschlechte  ^  Kö  wurde  abgesetzt. ­
  Ihr  Sohn  wurde  dann  verstossen.  Im  Grossen  ist  es
Sitznngsber.  fl.  phil.-hist.  CI.  XCVII.  Bd.  III.  Hft.  44
            
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