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Geschleckte -||| Tksui war von eifersüchtiger Gemüthsart und
mit ihm sehr uneinig. Endlich reichte sie ihm in einer Melone
Gift. Tsiün wurde in Folge dessen von Krankheit befallen.
Yon dem Kaiser berufen,, kehrte er in die Mutterstadt
zurück. Der Kaiser, ihn der Verschwendung und des Leichtsinns
beschuldigend, entsetzte ihn seines Amtes. Tsiün begab
sich als König in sein Wohngebäude. 0|J rjjh Lieu-sching,
Heerführer der kriegerischen Leibwache zur Linken, machte
dem Kaiser Vorstellungen und sagte: Der König von Thsin
hat sonst nichts verbrochen. Er verbrauchte bloss obrigkeitliche
Gegenstände, baute öffentliche Gebäude, dieses ist alles.
Ich glaube, es lässt sich ertragen. —- Der Kaiser sprach:
Dem Gesetze darf man nicht zuwider handeln. — Als Lieu-4
selling bei seinen Vorstellungen beharrte, erglühte der Kaiser
zornig. Lieu-sching liess hierauf ab.
Später nahte ^ ^ Yang-su wieder mit Vorstellungen
und sagte: Bei den Vergehen des Königs von Thsin ist es
nicht angemessen, es so weit kommen zu lassen. Ich bitte,
dass derjenige, vor dem ich unter den Stufen stehe, es beurtheile.
— Der Kaiser sprach: Ich bin der Vater von fünf
Kindern. Wenn ich thue, wie ihr meinet, was könnte dann
nicht gesondert eingerichtet werden ? Bei den Gesetzen für
die Kinder des Himmelssohnes geht man davon aus, dass der
Fürst von Tseheu ein Mensch war, der es schätzte, ^ Kuan
und Thsai 1 mit dem Tode zu bestrafen. Ich erreiche
wahrlich den Fürsten von Tseheu nicht im Entferntesten. Wie
wäre ich im Stande, das Gesetz wegzulassen? — Schliesslich
ging er darauf nicht ein.
Tsiün war ernstlich krank und konnte sich nicht erheben.
Er schickte einen Abgesandten und liess durch ihn eine Denkschrift
überreichen, in welcher er Entschuldigungen vorbrachte.
Der Kaiser liess ihm durch den Abgesandten sagen: Ich
strengte meine Kraft an, um abzuschliessen und zu versperren,
ich gründete diese grosse Beschäftigung. Ich verfertigte Unterweisungen,
liess Muster herab. Die sämmtlichen Diener und
Untergebenen beobachteten es und Hessen es nicht ausser
Acht. Du bist mein Sohn und willst es abschaffen. Ich weiss
1 Kuan und Thsai, Oheime des Königs Tseh’ing von Tseheu.