Darlegungen aus der Geschichte des Hauses Sui.
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gut. Sollte dieses so sein? — Die Gedichte Yang-su’s waren
in zehn Büchern gesammelt.
Obgleich Yang-su Entwürfe zur Gründung des Reiches
gemacht hatte und die Niederschlagung ^ J=ljF Yang-liang's 1
sein Verdienst war, wurde er doch von dem Kaiser beargwöhnt
und gemieden. Dieser zeigte äusserlich überaus grosse
Artigkeit, innerlich war seine Neigung zu ihm sehr gering.
Der grosse Vermerker, den Antheil von Sui besprechend, sagte:
In der Wildniss gibt es grosse Trauer um die Todten. — In
Folge dessen verlieh man Yang-su das gewechselte Lehen
Thsu. Thsu hat mit Sui gleichen Antheil. Man wollte das Vorzeichen
dadurch niederdrücken und ihm etwas entgegen stellen.
Von dem Tage an als Yang-su krank sich niederlegte,
hiess der Kaiser immer einen berühmten Arzt ihm den Puls
fühlen. Man verlieh Yang-su die Arzneien des Kaisers. Indessen
befragte dieser insgeheim die Aerzte. Er fürchtete beständig,
dass Yang-su nicht sterben werde. Auch Yang-su
erkannte, dass sein Name und seine Rangstufe bereits die
Gipfelung seien. Er mochte keine Arznei einnehmen und war
nicht Willens, sich zu hüten. Er sprach immer zu seinem
jüngeren Bruder Yö: Wie könnte ich eine Weile leben?
Yang-su hielt viel auf Güter und Waaren und trug nach
ihnen Verlangen. Bei seinen Bauten trachtete er nach Erwerb.
Seine Wohngebäude in der östlichen und westlichen Mutterstadt
zeigten Verschwendung und Pracht. Am Morgen riss
er nieder, am Abend stellte er wieder her, Aufbauen und Ausbessern
nahmen kein Ende. Aus den Versammlungsorten der
Hauptstädte aller Gegenden, aus den Einkehrhäusern, Buden
und Wassermühlen zog er Nutzen. Seine Felder und Wohngebäude
wurden nach Tausenden und Hunderten gezählt. In
den damaligen Berathungen verkleinerte man ihn aus diesem
Grunde.
Ihm folgte in dem Lehen sein Sohn Hiuen-kan.
Seine übrigen Söhne wurden dieses Sohnes Hiuen-kan wegen
angeklagt und mit dem Tode bestraft.
1 Liang von dem Geschlechte Yang, der mehrmals erwähnte fünfte Sohn
des Kaisers Kao-tsu.