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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

Darlegungen  ans  der  Geschichte  des  Hauses  Sui.

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Palast.  Wie  könnte  man  genug  zusetzen  und  verbrauchen?  —
Die  Kaiserin  theilte  diese  Ansicht  dem  Kaiser  mit.  Der  Unmuth
  des  Kaisers  liess  nach.  Er  beschenkte  hierauf  Yang-su
mit  hundertmal  zehntausend  Kupferstücken  und  dreitausend
Stücken  Seidenstoffes.
Im  achtzehnten  Jahre  des  Zeitraumes  Khai-hoang  (598
n.  Chr.)  verletzte  der  Türke  Pp)  Thä-teu  Kho-han  die  Versperrungen. ­
  Man  ernannte  Su  zum  allgemeinen  Leitenden
des  auf  dem  Wege  von  |||  Ling-tscheu  ziehenden  Kriegsheeres. ­
  Er  trat  aus  den  Versperrungen  und  strafte  Thä-teu
Kho-han.  Man  beschenkte  ihn  mit  zweitausend  Gegenständen
und  hundert  Pfunden  gelben  Goldes.
Vordem  bedachten  die  Anführer  in  den  Kämpfen  mit
den  Türken  immer  den  Anstoss  der  Reiter  von  Hu.  Sie
bildeten  aus  Streitwagen,  Fussgängern  und  Reitern,  die  sich
untereinander  mengten,  viereckige  Schlachtordnungen  von  der
Gestalt  der  Hirschgeweihe.  Die  Reiter  befanden  sich  in  dem
Inneren.  Yang-su  sagte  zu  den  Leuten:  Dieses  ist  wohl  der
Weg,  um  sich  zu  sichern,  es  ist  nicht  das  Mittel,  den  Sieg  zu
erringen.  —  Er  schaffte  jetzt  die  alte  Weise  gänzlich  ab  und
hiess  die  Kriegsheere  Schlachtordnungen  von  Reitern  bilden.
Als  Thä-teu  dieses  hörte,  hatte  er  grosse  Freude  und  sprach:
Hier  macht  der  Himmel  uns  ein  Geschenk.  -—  Dabei  stieg  er
vom  Pferde,  blickte  zu  dem  Himmel  empor  und  verbeugte  sich.
Er  erschien  an  der  Spitze  von  zehnmal  zehntausend  auserlesenen ­
  Reitern.  Yang-su  griff  mit  Heftigkeit  an  und  zertrümmerte ­
  in  grossem  Maasse  dessen  Macht.  Thä-teu  erhielt
eine  schwere  Wunde  und  entfloh.  Seine  Todten  und  Verwundeten ­
  waren  zahllos..  Die  Scharen  der  Türken  zogen  unter
Wehausrufen  fort.
Eine  überschwängliche  höchste  Verkündung  rühmte
Yang-su.  Man  beschenkte  ihn  mit  zweimal  zehntausend  Stücken
Seidenstoffes  und  zehntausend  kostbaren  Gürteln.  Seinem
Sohne  Hiuen-kan  verlieh  man  noch  den  Rang  eines  grossen
Heerführers,  seinen  Söhnen  Hiuen-tsiang,  Hiuen-tsung
und  ijijäj  äjfe  TsI-sclien  den  Rang  von  oberen  im  Verfahren
Uebereinstimmenden.
Yang-su  gebrauchte  vielerlei  Kriegslist.  Die  Triebwerke
sich  zu  Nutzen  machend,  eilte  er  gegen  den  Feind,  er  hatte
            
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