Darlegungen aus der Geschichte des Hauses Sui.
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Menschen tödtet, gehen die Güter des Hauses des Verstorbenen
heimlich in das Haus über, in welchem man den Katzendämon
hält.
Tho habe einst von den Leuten seines Hauses Wein begehrt.
Seine Gattin habe gesagt: Wir haben kein Geld, dass
wir ihn kaufen könnten. — Tho habe daher zu Siü-O-ni gesagt:
Man heisse den Katzendämon sich dem Hause des
Fürsten von j}|| Yue 1 zuwenden. Wir erlangen dadurch Geld
genug. — Siü-Ö-ni habe sofort dieses Haus verwünscht. Nach
einigen Tagen habe sich der Katzendämon dem Hause Yangsu’s
zugewendet.
Im eilften Jahre des Zeitraumes Khai-hoang (591 n. Chr.),
als der Kaiser aus Ping-tscheu zurückgekehrt war, habe
Tho in dem Garten zu Siü-O-ni gesagt: Man heisse den
Katzendämon sich zu der Kaiserin wenden. Man bewirkt dadurch,
dass sie uns viele Sachen schenkt. : — Siü-O-ni habe
jetzt wieder die Kaiserin verwünscht. Hierauf sei der Katzendämon
in den Palast gedrungen.
Yang-yuen schickte jetzt Siü-O-ni in die unter dem Thore
befindliche äussere verschlossene Abtheilung, damit sie den
Katzendämon rufe. Dieselbe stellte um Mitternacht eine
Schüssel gewürzhafter Grütze hin, schlug mit dem Kochlöffel
darauf und rief ihn mit den Worten: Das Katzenmädchen
kann kommen. Es gibt kein Verweilen in dem Palaste. —
Nach längerer Zeit wurde Siü-O-ni im Angesichte geradezu
grün, wie Jemand, welcher weggezerrt wird, und sagte: Der
Katzendämon ist angekommen.
Der Kaiser liess die Sache an die Fürsten und Reichsdiener
herab gelangen. Z|r. Nieu-hung, Fürst von -jjj- J|p
Khi-tschang, sprach r Die Ungeheuerlichkeit geht aus einem
Menschen hervor. Wenn man den Menschen tödtet, kann
man sie zunichte machen. — Der Kaiser befahl, Tho in einen
Kälberwagen zu setzen. Tho und dessen Gattin sollten in
ihrem Hause mit dem Tode beschenkt w T erden. Tsching,
Mittlerer der Aufwartenden von der Vorstehung der Königsverdienste,
ein jüngerer Bruder Tho's, begab sich zu der Thorwarte
und bat um Erbarmen. Man erliess hierauf Tho die
' Der Fürst von Yue ist Yang-su.
Sitzungsber. d. phil.-hist. CI. XCTO. Bd. in. Hft. 42