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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

Darlegungen  aus  der  Geschichte  des  Hauses  Sui.

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Menschen  tödtet,  gehen  die  Güter  des  Hauses  des  Verstorbenen
heimlich  in  das  Haus  über,  in  welchem  man  den  Katzendämon ­
  hält.
Tho  habe  einst  von  den  Leuten  seines  Hauses  Wein  begehrt. ­
  Seine  Gattin  habe  gesagt:  Wir  haben  kein  Geld,  dass
wir  ihn  kaufen  könnten.  —  Tho  habe  daher  zu  Siü-O-ni  gesagt: ­
  Man  heisse  den  Katzendämon  sich  dem  Hause  des
Fürsten  von  j}||  Yue 1  zuwenden.  Wir  erlangen  dadurch  Geld
genug.  —  Siü-Ö-ni  habe  sofort  dieses  Haus  verwünscht.  Nach
einigen  Tagen  habe  sich  der  Katzendämon  dem  Hause  Yangsu’s
  zugewendet.
Im  eilften  Jahre  des  Zeitraumes  Khai-hoang  (591  n.  Chr.),
als  der  Kaiser  aus  Ping-tscheu  zurückgekehrt  war,  habe
Tho  in  dem  Garten  zu  Siü-O-ni  gesagt:  Man  heisse  den
Katzendämon  sich  zu  der  Kaiserin  wenden.  Man  bewirkt  dadurch, ­
  dass  sie  uns  viele  Sachen  schenkt.  : —  Siü-O-ni  habe
jetzt  wieder  die  Kaiserin  verwünscht.  Hierauf  sei  der  Katzendämon ­
  in  den  Palast  gedrungen.
Yang-yuen  schickte  jetzt  Siü-O-ni  in  die  unter  dem  Thore
befindliche  äussere  verschlossene  Abtheilung,  damit  sie  den
Katzendämon  rufe.  Dieselbe  stellte  um  Mitternacht  eine
Schüssel  gewürzhafter  Grütze  hin,  schlug  mit  dem  Kochlöffel
darauf  und  rief  ihn  mit  den  Worten:  Das  Katzenmädchen
kann  kommen.  Es  gibt  kein  Verweilen  in  dem  Palaste.  —
Nach  längerer  Zeit  wurde  Siü-O-ni  im  Angesichte  geradezu
grün,  wie  Jemand,  welcher  weggezerrt  wird,  und  sagte:  Der
Katzendämon  ist  angekommen.
Der  Kaiser  liess  die  Sache  an  die  Fürsten  und  Reichsdiener ­
  herab  gelangen.  Z|r.  Nieu-hung,  Fürst  von  -jjj-  J|p
Khi-tschang,  sprach  r  Die  Ungeheuerlichkeit  geht  aus  einem
Menschen  hervor.  Wenn  man  den  Menschen  tödtet,  kann
man  sie  zunichte  machen.  —  Der  Kaiser  befahl,  Tho  in  einen
Kälberwagen  zu  setzen.  Tho  und  dessen  Gattin  sollten  in
ihrem  Hause  mit  dem  Tode  beschenkt  w T erden.  Tsching,
Mittlerer  der  Aufwartenden  von  der  Vorstehung  der  Königsverdienste, ­
  ein  jüngerer  Bruder  Tho's,  begab  sich  zu  der  Thorwarte ­
  und  bat  um  Erbarmen.  Man  erliess  hierauf  Tho  die
'  Der  Fürst  von  Yue  ist  Yang-su.
Sitzungsber.  d.  phil.-hist.  CI.  XCTO.  Bd.  in.  Hft.  42
            
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