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Pfizmaier.
Gefallen. Sie erlangte dadurch die Beglückung-. Die Kaiserin
erspähte den Augenblick, wo der Kaiser an dem Hofe Gehör
gab, und tödtete sie heimlich.
Der Kaiser gerieth darüber in grossen Zorn. Er ritt ohne
Begleiter aus dem Thiergarten und drang, ohne die Wege zu
benützen, zwanzig Li weit in die Gebirgsthäler. ^ |1J| Kaoying
und ^ ^ Yang-su setzten ihm nach und erreichten ihn.
Sie schlugen nach dem Pferde und machten mühevoll Vorstellungen.
Der Kaiser sprach seufzend: Ich bin, was den
vornehmen Stand betrifft, der Himmelssohn, ich darf aber nicht
unabhängig sein. ■—■ Kao-ying sprach: Wie könnte derjenige,
vor dem ich unter den Stufen stehe, durch ein Weib dahin
kommen, die Welt zu verachten? — Das Gemüth des Kaisers
besänftigte sich ein wenig, und er hielt das Pferd an. Nach
längerer Zeit, um Mitternacht, war er erst im Begriffe, in den
Palast zurückzukehren. Die Kaiserin erwartete ihn innerhalb
des kleinen Thores.
Als der Kaiser ankam, vergoss die Kaiserin Thränen,
verbeugte sich und entschuldigte sich. Kao-ying und Yang-su
bewirkten die Versöhnung. Der Kaiser setzte Wein vor und
zeigte sich äusserst erfreut. Seitdem war die Kaiserin ziemlich
kleinmüthig und gebrochen.
Die Kaiserin hatte Kao-ying, weil derselbe ein Gast in
dem Hause ihres Vaters gewesen, sehr freundschaftlich behandelt.
Als sie jetzt hörte, dass Kao-ying sie ein Weib
genannt habe, hegte sie desswegen Groll. Weil ferner die
Gemahlin Kao-ying’s starb und dessen Nebenfrau einen Knaben
gebar, war sie ihm noch mehr abgeneigt. Sie fügte allmälig
Verläumdung und Verunglimpfung hinzu. Auch der Kaiser
richtete sich in allen Dingen nur nach den Worten der Kaiserin.
Als diese sah, dass die Könige und die Hofleute Nebenfrauen
hatten, welche schwanger waren, rieth sie dem Kaiser allen
Ernstes, sie zu entlassen.
Um diese Zeit schenkte der kaiserliche grosse Sohn im
Inneren seines Palastes Vielen seine Gunst. Als dessen Gemahlin,
die Königin von dem Geschlechte Yuen, plötzlich
starb, glaubte die Kaiserin, dass die zu dem Geschlechte
Yün gehörende geliebte Nebenfrau des grossen Sohnes sie
gemordet habe. Sie redete hierauf dem Kaiser zu, Kao-ying