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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

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Pfizraaier.

Nach  einigen  Tagen  unterstützten  die  Inhaber  der  Vorsteherämter ­
  die  Meinung  Yang-su’s  und  meldeten  an  dem  Hofe:
JA  Yuen-min,  der  Anführer  der  Leibwache  zur  Linken,
stellt  selber  die  Leibwache  des  Nachtlagers  her.  Er  verübt
beständig  Unrechte  Dinge  bei  Yung.  Seine  Leidenschaft  besteht ­
  in  Anschliessen  und  Anvertrauen.  Als  man  in  dem
Palaste  Jin-scheu  war,  nahm  ^  ^  P’ei-hung  ein  Schreiben
Yung’s  und  übergab  es  Yuen-min  in  der  Halle  des  Hofes.  Die
Aufschrift  des  versiegelten  Schreibens  lautete:  Man  lasse  es
keinen  Menschen  sehen.
Kao-tsu  sprach:  Als  ich  der  Kaiser  mich  in  dem  Palaste
Jin-scheu  befand,  gab  es  unscheinbare  und  kleine  Angelegenheiten. ­
  Der  östliche  Palast  wusste  es  gewiss.  Man  begehrte
schnell  Postpferde.  Ich  verwunderte  mich  darüber  sehr  lange.
Sollten  es  nicht  diese  Leute  gewesen  sein?
Man  entsandte  Kriegsmänner  und  liess  Juen-min  und  P’eihung
  festnehmen.  Man  ging  gegen  ihre  Verbrechen  nach  dem
Gesetze  vor.
Vordem  kehrte  P’ei-hung  einst  aus  dem  Palaste  Jin-scheu,
wo  er  an  den  Verrichtungen  theilgenommen  hatte,  zurück.  Auf
dem  Wege  sah  er  einen  verdorrten  Sophorabaum  mit  krummen
Wurzeln  und  Zweigen,  welcher  fünf  bis  sechs  Umfassungen
dick  sein  mochte.  Er  wandte  sich  zu  seinen  Begleitern  und
fragte:  Welche  Geräthe  kann  man  hieraus  verfertigen?  —
Jemand  antwortete:  Ein  alter  Sophorabaum  taugt  noch  immer
zum  Feuermachen.  —  Hierauf  trugen  alle  Männer  der  Leibwache ­
  an  den  Gürteln  Feuerzeuge.  Yung  hiess  aus  diesem
Anlasse  die  Handwerker  mehrere  tausend  Stücke  verfertigen.
Er  wollte  sie  als  Geschenk  unter  die  Leute  seiner  Umgebung
vertbeilen.  Sie  wurden  jetzt  in  der  Rüstkammer  mit  Beschlag
belegt.
Ferner  waren  in  Kisten  der  Arzneikammer  mehrere  Scheffel
Beifuss 1  aufbewahrt  worden.  Man  suchte  nach  ihnen  ebenfalls ­
  und  fand  sie.  Der  grosse  Anführer  verwunderte  sich  und
fragte  Ki-wei.  Dieser  sprach:  Die  Gedanken  des  grossen
Sohnes  sind  hier  auf  etwas  Besonderes  gerichtet.  Er  hiess
ununterbrochen  die  Seinen,  von  dem  Könige  von  Tschang-mng

1  Der  Beifuss  dient  als  Zündstoff.
            
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