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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 97. Band, (Jahrgang 1880)

Ein  neuentdecktes  Blatt  einer  Heliandhandschrift.

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geliuilic 1 .  tegifulleanna  foräuuardal  Nu  .  CfN
godaf  uuilleaN;  giohannef  ftuod.  dopta  allajV  dag
druht  folc  mikil.  Uuerod  aN  uuatara  eNdi  ok
20  uualdand  crift.  JßerraN  hebaN  kuning  handoN
finom 2 .  CIN  allaro  bado  them  beztom  eNdi  im
thar  te  beda  gihneg.  Cl/N  knio  kraftag  crift
upp 3  giuuet.  fagar  fan  them  fluoda  fridit 4
barn  godaf.  Liof  liodio  uuard;  fo  hie  thuo  that
land  af  ftuop  .  (f:  ::::::  d)uN  thu(  :  :::  :)laf 5  doru
eNdi  quä  thie  helago  geft.  fon  them  alouualdoN
gitalaf
ohana  te  crifta  .  Uuaf  im  aN  gelicneffia  lungraf
5  fuglaf.  diurlicaro  duboN  eNdi  fat  im  uppaN  ufaf
drohtinaf  ahflo  .  UuuNoda  im  obor  them  uualdan
daf  barna  aftar  quä  thar  uuord  fan  himila  .  'Elud  faN
them  hohom  radura  eNdi  gruotta  thana  heland  felbaN.
C  rifta  allaro  kuningo  beztoN  quad  that  hie  ina  6  gicoranaN
10  habdi.  felbo  fan  finum  rikea  quad  that  im  thie  funo
licodi.  t)ez  : 7  allaro  giborenaro  manno  quad  that

1  geliuilic]  e  (schwerlich  i)  wird  richtig  sein;  auf  der  Photographie  erscheint
es  ziemlich  sicher.
2  handoN  finom]  die  o  sind  sehr  zweifelhaft  und  u  nicht  ausgeschlossen;
in  handoN  sieht  es  aus  als  wären  o  und  u  aufeinander  geschrieben:  eins,
mir  schien  es  das  u,  ist  täuschender  Schatten  des  sehr  gedunkelten
Pergaments.
3  app]  von  dem  ersten  p  ist  wenigstens  die  obere  Hälfte  ziemlich  deutlich,
das  zweite  weniger,  doch  ist  ein  dritter  Buchstabe  zweifellos.
4  fluoda  frid?/]  a  ist  verdunkelt  aber  an  dem  schrägen  Strich  zweifellos  erkennbar, ­
  e  ist  unmöglich,  dagegen  in  fridu  ist  u  kaum  zu  erkennen.
5  In  den  Lücken  sind  die  Buchstaben  /  und  d  nur  zum  Theil,  von  den  i
vor  d  und  l  nur  noch  die  unteren  Beste  als  Punkte  erhalten,  vom  u  in
thu(o)  ist  der  zweite  Strich  zur  Hälfte  ausgefallen.  Auch  hier  erscheint
im  Druck  die  erste  Lücke  und  von  da  an  der  Best  der  Zeile  um  einige
(etwa  drei)  Buchstaben  zu  weit  rechts.
6  ina]  hier,  Z.  18  godaf,  drohtinaf  und  minder  deutlich  Z.  5  fat  nähert  sich
das  o,  indem  die  Schlinge  über  den  schrägen  Strich  hinausragt,  mehr
oder  weniger  einem  <e:  dass  es  wirklich  für  ein  solches  zu  nehmen  sei,
glaube  ich  nicht;  das  e  (auf  der  Tafel  in  godaf  ist  die  überragende
Schlinge  fast  zu  stark  gerathen)  wäre  doch  gar  zu  klein  und  auch  sonst  geht
die  Schlinge  des  a  öfters  kaum  merklich  über  den  schrägen  Strich  hinaus.
1  bez:]  von  dem  auslautenden  t  ist  kaum  noch  ein  unsicherer  Schimmer
zu  sehen.
            
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